HARPSTEDT In seinem Bestreben, den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Wildeshausen zu erweitern, setzt der Justizverein Landkreis Oldenburg seine Hoffnungen zurzeit in die Gemeinde Hatten. „Wir haben den Rat der Gemeinde Hatten gebeten, eine Resolution zu verabschieden, mit der die Gemeinde die Zuständigkeitsverlagerung zum Amtsgericht Wildeshausen wünscht. Diese Erklärung soll in der nächsten Gemeinderatssitzung verabschiedet werden.“ Das berichtete der Vorsitzende des Justizvereins, Martin Delank, auf der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Hotel „Zur Wasserburg“ in Harpstedt.

Gespräche mit Juristenkollegen aus den Gemeinden des Landkreises, die ebenfalls nicht zum Wildeshauser Amtsgerichtsbezirk gehörten, seien dagegen im Sande verlaufen. Hude und Wardenburg hätten gar kein Interesse gezeigt, in Ganderkesee sei es immerhin zu einem Meinungsaustausch gekommen. Dabei sei klar geworden, dass es zurzeit keine Bestrebungen gebe, die Gemeinde Ganderkesee in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Wildeshausen zu holen. „Dies würde eine erhebliche Schwächung des Amtsgerichts Delmenhorst bedeuten, und das ist nicht Ziel unserer Politik“, betonte Delank.“

„Es wird schwer sein, in diesem Landkreis Strukturen aufzubrechen, und ein Amtsgericht für den ganzen Landkreis hinzubekommen“, stellte Harpstedts Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes in seinem Grußwort fest.

Im weiteren Verlauf der Versammlung, zu der knapp 20 der insgesamt 164 gekommen waren, stellte der Vorstand seinen neuen Flyer vor und kündigte eine Modernisierung seiner Homepage an. Zudem standen Vorstandswahlen an. Der komplette Vorstand (siehe Kasten) wurde erneut für zwei Jahre bestätigt. Von einer großen Resonanz berichtete Delank auf die Informationsveranstaltung des Vereins zu Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, zu der über 60 Besucher kamen.

Zum Abschluss der Sitzung stellte Hans Rüger, Geschäftsführer der Anstalt öffentlichen Rechts „Kooperative Großleitstelle Oldenburg (KGO)“, die neue Großleitstelle für das Oldenburger Land vor.

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wurde der Justizverein im Jahr 2006. Sein Ziel ist der Erhalt und die Stärkung des Amtsgerichts Wildeshausens und damit zugleich des Landkreises Oldenburg.

gehören an: Martin Delank (1. Vorsitzender), Rolf-Lothar Klawonn (2. Vorsitzender), Sigrid Vullriede (Schatzmeisterin), Florian Esmann (Schriftführer) und Götz Rohde (Pressesprecher). Im Beirat sitzen Amtsgerichtsdirektor Dr. Detlev Lauhöfer, Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka und Wildeshausens Ehrenbürgermeister Manfred Rollié.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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