Der Sound von über 40 großvolumigen Zweirad-Motoren dröhnte am Sonnabendvormittag durch Bookholzberg. Bei herrlichem Sonnenschein fuhr die bunt gemischte Gruppe von Motorradfans von der Gaststätte „Zum Bookholzberg“ durch die Wildeshauser Geest. In der Pestruper Heide wurde ein kurzer Stopp eingelegt, Mittagessen gab es am Dümmer. Im Wiehengebirge ging es auf die Suche nach Dinosaurier-Spuren, ehe für die Kaffeepause das Wietingsmoor angesteuert wurde. Nach rund 300 Kilometern erreichte die Gruppe wieder das Lokal von Hugo Krafft, der als begeisterter Biker selbst an der Tour teilgenommen hatte. Die Gruppe trifft sich in der Saison jeden ersten Sonntag im Monat für Ausfahrten. Die Routen arbeitet der Bookholzberger Jürgen Ramke aus, der auch die Abschlussfahrt gestaltet hat. Spätestens am 17. April ist für die Maschinen dann die Winterpause beendet. Wer Lust hat mitzufahren, kann sich schon jetzt bei Hugo Krafft anmelden.

Eitel Sonnenschein herrschte am Sonntag auch in Hoykenkamp bei Familie Witte. Wolfgang Witte wurde König, seine Adjutanten sind Bernd Wollenberg und Wilfried Witte. Sabine Witte hat als Königin Sabine Rebentisch und Eva Maria Ramke an ihrer Seite, Jugendkönigin Christina Witte wird von den Adjutanten Hendrik und Marcel Witte unterstützt. Volkskönig wurde Julian Engler, Volkskönigin Ulla Schupetta. Tagesbeste beim Vereineschießen waren Ernst Ruhm und Ursula Koß. Wolfgang Witte bekam nicht nur die Königskette, sondern auch ein Küsschen von Frau und Tochter, die das Königshaus komplettieren (ovales Bild).

Nicht nur am Wochenende gab es reichlich Sonnenschein, sondern das ganze Jahr über hat sich der Regen rarer als üblich gemacht. Die Folge: Der Orts- und Heimatverein hatte bei der Pflege des bronzezeitlichen Grabes in der Nähe des Flugplatzes weniger zu tun als erwartet. Die Gruppe war schon nach zwei Stunden so gut wie fertig. „Das Gras ist kaum gewachsen“, freute sich Hartmut Lammert, einer der Helfer. Auch die Kettensäge brauchte nicht lange eingesetzt zu werden, um das Gehölz am Rande der Grabstätte zu lichten. Der Orts- und Heimatverein kümmert sich regelmäßig um die Pflege des Platzes, der trotz des Hinweisschildes an der Otto-Lilienthal-Straße eher im Verborgenen liegt.

Waldtag in der Kinderkrippe Sonnenblume: Zum Thema „Langsam wird es Herbst“ sammelten die Kinder der Hummelgruppe viele verschiedene Naturmaterialien, die am nächsten Tag in einer Bastelaktion verarbeitet wurden. Diese Aktion wurde von der Jahrespraktikantin Alena Hellrot angeleitet. Die Kinder, die im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren sind, hatten bei diesem Basteln eine Menge Spaß. Sie konnten die gesammelten Materialien phantasievoll auf kleine Hummeln kleben. Die Krippe verfügt noch über zwei freie Nachmittagsplätze. Die Gruppe trifft sich dreimal die Woche in den Räumen der Kinderkrippe in der Lindenstraße 20. Ansprechpartnerin ist Jane Thode (04222/9 20 29 20).

Nicht nur die Mädchen und Jungen aller vier Klassenstufen, sondern auch Schulleiterin Rita Wieneke machte mit, als in der vergangenen Woche in der Grundschule Lange Straße der erste Sponsorenlauf stattfand. Die Einnahmen sind für den Kauf von Materialien bestimmt, die in den Pausen den Bewegungsmangel der Kinder ausgleichen helfen. Rita Wieneke legte sich nicht nur kräftig ins Zeug, sondern fand auch noch Zeit, den jungen Läuferinnen und Läufern den Puls zu messen (rundes Bild). Das war auch notwendig, denn etliche der Grundschüler wollten gar nicht mehr aufhören zu laufen. Das aber wäre am Ende nicht nur deren Gesundheit abträglich gewesen, sondern auch dem Geldbeutel der Sponsoren. Einige hatten Fitness und Ehrgeiz der Kinder gründlich unterschätzt und für jede Runde, die 650 Meter lang war, einen stattlichen Betrag versprochen. Auf diese Weise dürfte eine ordentliche Summe an Spenden zusammenkommen.

Pulsmessungen wären am Sonntagabend sicherlich auch bei vielen Politikern interessant gewesen. Manche mussten stundenlang bangen, ob das Direktmandat verteidigt werden konnte, während andere wiederum lange auf die Folter gespannt wurden, ob es denn für einen Machtwechsel gereicht hatte. Holger Ortel war die Gefühlslage nach dem schlechten Abschneiden der SPD und dem Verlust des Direktmandats deutlich anzusehen, als er die Wahl-„Party“ seiner Partei in Lemwerder besuchte. Das Wahldesaster stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er habe nicht mehr daran geglaubt, doch noch in den Bundestag einziehen zu können, gestand Ortel am Montag. Mit diesem Bewusstsein sei er zu Bett gegangen. Am Montagmorgen um 4 Uhr riss ihn ein Anruf aus dem Schlaf: Bei der freudigen Botschaft, dass er über die Landesliste in den Bundestag gewählt worden sei, war er hellwach und vergaß den Ärger über die unterbrochene Nachtruhe.

Schlafprobleme dürfte Astrid Grotelüschen in der Wahlnacht kaum gehabt haben. Nachdem der Stress des Wahlkampfes und die Anspannung der letzten Stunden bis zum Ausgang der Wahl von ihr abgefallen waren, konnte die frisch gebackene Volksvertreterin endlich unbeschwert feiern. Das war nicht die ganze Zeit so. „Lasst mich mal durch zum Fernseher. Nachher bin ich gewählt worden und weiß es gar nicht“, ließ die CDU-Kandidatin am Beginn ihrer Wahlparty im Atlas Airfield Hotel durchblicken, unter welcher Anspannung sie nach mehr als einem Jahr Wahlkampf stand. Welche Anstrengungen sie auf sich genommen hatte, verdeutlichte Astrid Grotelüschen mit dem prall gefüllten Aktenordner, in dem alle Wahlkampftermine vermerkt waren. Beim Dank an ihre Unterstützer stieg die 45-Jährige auf den Ordner, um den Überblick zu behalten. „Das hat mich nicht nur größer gemacht, sondern auch stärker“, bekannte die gebürtige Kölnerin, die sich selbst als „rheinische

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Frohnatur“ bezeichnet.

Dass sie ihren Humor auch dann behält, wenn der Stress die Oberhand zu gewinnen scheint, bewies die Ahlhorner Unternehmerin, als sie die rund 200 Wahlhelfer und Parteifreunde, die der Einladung zur Wahlparty ins Atlas Airfield Hotel Folge geleistet hatten, nach der ersten Hochrechnung ans große Büfett bat. „Ich habe im Wahlkampf vier Kilo verloren. Das soll euch nicht auch noch passieren.“

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