Hatterwüsting 1210 Meter ist der zweite Bauabschnitt des Voßbergwegs lang. Das sind 340 Meter mehr als im ersten Abschnitt. Mit Prognosen über Bauzeiten und Fertigstellung hält sich die Gemeinde lieber zurück. Zu schnell kann es aus unvorhersehbaren Gründen zu Zeitverzögerungen kommen. Tatsache ist aber, dass die Arbeiten am zweiten Teil in Hatterwüsting zurzeit sehr gut im Zeitplan liegen – ganz anders als noch im ersten Bereich zwischen Hatter Weg und der Straße Am Forst.

Der Knackpunkt, die Kreuzung beim Hotel Meiners ist bereits fertig gestellt. Die VWG-Busse fahren seit einer guten Woche wieder über die alte Umleitungsstrecke. Bevor jetzt die Tiefbauarbeiten am Ende des ersten Abschnitts (Am Forst) ansetzen, arbeitet sich die Firma Cordes (Bad Zwischenahn) erst noch 50 Meter von der Kreuzung in Richtung Westen vor. Bis hinter die Berliner Straße soll zuerst der Straßenkörper erneuert werden, damit die Anlieger der Breslauer und Berliner Straße nicht mehr nur über den Sandweg ihr Wohngebiet verlassen können. Als erstes werden nach Angaben von Martin Weyhausen (Bauamt) die Nebenanlagen hergestellt. Wenn die stehen, kommt die 5,50 Meter breite Straße dran.

Die Tiefbaufirma Cordes setzt bei den Pflasterarbeiten auf moderne Geräte. Eingesetzt wird ein Straßenbaugerät, das selbst die besonders schweren Kantsteine mit Vakuum ansaugt und verlegt. Ob das Vakuumsystem die Arbeiten beschleunigt, in der Gemeindeverwaltung ist man sich da nicht sicher. Auf jeden Fall sei es aber rückenschonender für die Arbeiter, lautet die Einschätzung.

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Gastronom Jens Wintermann hat das Beste aus den Bauarbeiten gemacht und zeitgleich seine große Außenterrasse komplett neu gebaut. 110 Plätze, alle überdacht oder durch große Schirme vor Sonne und Regen schützbar, sind entstanden. Freie Trauungen, Musikveranstaltungen, Grillfeste können jetzt hier dank moderner Technik stattfinden.

Besonders freut ihn, dass die Arbeiten an der Kreuzung innerhalb von fünf Wochen so weit abgeschlossen waren, dass sein Betrieb wieder von allen Seiten angefahren werden konnte. „Ein Riesenlob an die Baufirma, die hat das wirklich exzellent hinbekommen“, so Wintermann. Seine Prognose aus der Zeit vor Beginn der Arbeiten sei eingetreten, erinnert er sich: „Vollkommen normal, dass eine Situation erst schlechter wird, um später besser zu sein.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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