Als die Aktive Werbegemeinschaft Harpstedt am Sonntag eine Fahrradtour ins Blaue unternahm, war die Strecke mit rund 25 Kilometern gar nicht so lang – dafür aber „gespickt mit vielen interessanten Gesprächen“, wie Pressewart Christoph Kastens berichtet. Thea Alfken und Frank Bandorski hatten die Route ausgearbeitet, 17 Frauen und Männer schwangen sich auf die Sättel. Nach dem Start auf dem Harpstedter Marktplatz ging es nach Dünsen, wo am Göpel eine erste Stärkung eingenommen wurde. Das nächste Ziel: die Muna. Dünsens Bürgermeister Hartmut Post wartete schon in Höhe des Sportplatzes, um in die Rolle eines Gästeführers zu schlüpfen. Anschaulich und ausführlich informierte er über das 155 Hektar große Waldgebiet, in dem das NS-Regime 1934/35 mit der Produktion von Munition für die Luftabwehr begann, wo nach dem Zweiten Weltkrieg Vertriebene wohnten, sich später die Bundeswehr einrichtete und wo sich heute unter anderem Gewerbebetriebe befinden. Post „weiß zu jedem der 130 Gebäude etwa zu berichten“, staunte Kastens. So erinnerte der Bürgermeister an das Jahr 1959, als ein Düsenjäger auf einen als Schullandheim genutzten Bunker stürzte. Die Radler fuhren schließlich weiter zum Gasthaus Wülfers in Groß Ippener. Nach der Stärkung dort lag das letzte Ziel in Harpstedt: die Eisdiele.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Es war nicht nur ein Hauch, sondern durchaus auch schon mal „richtiger Wind“, der die Drachen der Kinder beim 18. Drachenfest des Schützenvereins Reckum-Winkelsett am Sonntagnachmittag in Winkelsett in den Himmel zog. Die sommerlichen Temperaturen trugen dazu bei, dass die Veranstaltung zu einem Vergnügen wurde. Dabei kehrte keine Langeweile ein, denn der Wind schlief zwischendurch auch einmal wieder ein. Dann hieß es, die Drachen neu zu starten und den richtigen Moment zum Abheben abzuwarten.

Derweil war mit Bratwurst, Kuchen, Kaffee und Getränken alles von Vereinsseite getan worden, um das Drachenfest zu einem geselligen Erlebnis werden zu lassen. „Neben den Dorfbewohnern sind auch Auswärtige hierher gekommen“, sagte Eike Böpple vom gastgebenden Verein. Dabei ging auch der eine oder andere Lenkdrachen über den Tisch. „In diesem Jahr etwas weniger. 2017 konnten wir zehn Drachen verkaufen. Bislang waren es heute erst zwei“, zog Böpple eine kurze Zwischenbilanz. Wie dem auch sei, der Spaß stand an vorderster Stelle – auch für die Eltern, die mit ihren Kindern nach Winkelsett gefahren waren, um den eigenen Drachen aufsteigen zu lassen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.