HARPSTEDT „Es ist unmöglich, Straßen vollkommen zu sperren, ohne ausreichende Umleitungsstrecken auszuweisen.“ Diese harsche Kritik sprach die Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst am Sonntagabend auf der Ortsverbandssitzung der Harpstedter FDP aus.

Jennifer Tietböhl, Vorsitzende des Ortsverbandes, hatte dazu auf das elterliche Grundstück Am Kürk in Simmerhausen eingeladen. Bei sommerlichem Wetter nutzten die Liberalen den großen Garten der Familien Krüger und Tietböhl zum Meinungs- und Gedankenaustausch. Als Gäste begrüßte Jennifer Tietböhl neben Angelika Brunkhorst auch den FDP-Kreisverbandsvorsitzenden Nils-Christian Heins.

Im Vordergrund stand dabei die geplante Vollsperrung der Landesstraße L 338 in der Ortsdurchfahrt Harpstedt. Wie die NWZ berichtete, wird der zweite Bauabschnitt zur Sanierung der Straße in Kürze begonnen. Im Bereich der Delmebrücke am Hotel „Zur Wasserburg“ wird es eine mindestens viermonatige Vollsperrung geben. „Insgesamt wird die Vollsperrung Auswirkungen auf den Einzelhandel im Flecken haben“, erklärte Jennifer Tietböhl. Eckhard Philipp, FDP-Fraktionsvorsitzender im Samtgemeinderat, hatte deshalb in der vergangenen Woche eine Informationsveranstaltung für alle Bürger beantragt. „Bei solch einer Versammlung kann es gegebenenfalls auch interessante Anregungen von Bürgern zur Lösung der Probleme geben", sagte Philipp. Die Sperrung betreffe nicht nur die Anlieger. „Die Landwirte aus Winkelsett haben Probleme die Genossenschaft zu erreichen. Und auch die beiden Tankstellen im Flecken sind vom Durchgangsverkehr abgeschnitten“, betonte Philipp.

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Am Mittwoch, 19. August, 17 Uhr ist eine Anliegerversammlung geplant, bestätigte Erster Samtgemeinderat Ingo Fichter. Dort will Joachim Delfs, Leiter der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, Rede und Antwort stehen. Auch Fichter sieht Probleme durch die lange Bauzeit. „Der Abschnitt ist aber nun mal das Nadelöhr von Harpstedt.“ Gleichwohl kündigte er an, dass die Samtgemeinde und auch der Flecken möglichst alle zur Verfügung stehenden Informationen an die Bürger weiter geben. Erst am Montag hatte es erneut Gespräche zwischen der Verwaltung und des Landesbehörde gegeben.

Im Verlauf der Ortsverbandssitzung konnte Jennifer Tietböhl mit Ulrich Kammermeier-Gaber das 22. Mitglied der Harpstedter FDP begrüßen. Kammermeier-Gaber ist seit langen Jahren ein aktiver Unterstützer der Liberalen. „Ich möchte jetzt einen kleinen Bereich im politischen Wirken übernehmen“, begründete Kammermeier-Gaber seinen Parteieintritt.

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