Hatterwüsting Warnlichter, Steinhaufen, Verbotsschilder: Was zurzeit für den Voßbergweg im Bereich der Straße Am Forst gilt, soll ab kommenden Montag, 24. April, die Kreuzung Dorfstraße/Voßbergweg/Sandweg betreffen. Nachdem die Versorger ihre Vorarbeiten erledigt haben, folgt jetzt der Ausbau der zentralen Hatterwüstinger Kreuzung.

Sechs Wochen soll die Vollsperrung dauern. Ein ambitionierter Zeitplan, wie die Gemeinde selbst einräumt. Die Arbeiten starten schließlich ausgerechnet mit dem Beginn der Schule. Gerne hätte er die Arbeiten schon während der Ferien im Kreuzungsbereich beginnen lassen, sagt Bürgermeister Christian Pundt, doch die Auftragslage der neuen Baufirma – Cordes (Bad Zwischenahn) – ließ dies nicht zu.

1210 Meter ist der zweite Abschnitt des Voßbergwegs lang. Das sind 340 Meter mehr als im ersten Abschnitt, an dem bereits seit Mitte Mai 2016 gearbeitet wird. Der ursprüngliche Fertigstellungstermin liegt schon ein halbes Jahr in der Vergangenheit. Die Gemeinde, so ist zu hören, hat zwar versucht, Druck aufzubauen, aber ohne wirklichen Erfolg. Einziger Trost: Geld bekommt die ausführende Firma erst nach Abschluss der Arbeiten. Das soll nun endlich im April der Fall sein.

Den Ausbau des zweiten Abschnitts übernimmt ab Montag mit der Firma Cordes ein Betrieb, mit dem das Planungsbüro Thalen schon gute Erfahrungen gemacht hat und der auch den Brachvogelring fertiggestellt hat. Noch einmal soll es nicht zu solch gravierenden Wartezeiten kommen, das ist die klare Maßgabe.

Mit den gewerblichen Anliegern hat es im Vorfeld Gespräche im Rathaus gegeben und so sind diese, angesichts der erhaltenen Zusagen, relativ entspannt. Maximal drei Tage am Stück soll während der Bauphase beispielsweise der Islandpferdehof Streekermoor nicht mit Autos erreichbar sein. Ist die Meiners-Kreuzung fertig, gehen die Bauarbeiten von Am Forst in Richtung Dorfstraße weiter. Fußgänger und Radfahrer sollen jederzeit die Baustellen queren können.

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Gastronom Jens Wintermann nutzt die Arbeiten an der Kreuzung für das Anlegen einer neuen Außenterrasse. Er glaubt fest, dass die Arbeiten flott vorangehen werden. „Eine ewige Baustelle würde ich auch nicht hinnehmen“, sagt er, schließlich beschäftigt sein Betrieb 50 Angestellte. Über die Hatter Landstraße und Dorfstraße bleibt das Hotel Meiners, wie gewohnt, erreichbar. Für Gäste, die vom Borchersweg anreisen, hat er eine Überwegung eingerichtet. Sie fahren ca. 200 Meter vor der Kreuzung ab und durch Wintermanns Garten auf den Parkplatz. „Vollkommen normal, dass eine Situation erst schlechter wird, um später besser zu sein“, sagt er.

Nicht jeder Anlieger sieht das so entspannt. Die Wahl des Fasanenwegs (ca. 3,10 m Pflaster, mit Berme 5,20 m breit) als Umleitung wird von manch einem als falsch und gefährlich angesehen. Die Gemeinde verweist auf die Verkehrsunternehmen. Die hätten nach Testfahrten grünes Licht gegeben. „Wir schauen uns das aber genau an. Gibt es Probleme, werden wir handeln“, verspricht der Bürgermeister.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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