Vielstedt /Hasbruch Auf der Streuobstwiese der Freunde des Hasbruchs in Vielstedt sind jetzt tierische Landschaftspfleger im Einsatz: Bretonische Zwergschafe weiden zwischen den alten Obstbäumen. Es sind zwölf ausgewachsene Schafe und fünf Lämmer aus dem Stall von Züchterin Tina Wulf aus Vielstedt. „Ouessant“ nennt sich die Rasse. Es sind sehr robuste Tiere, erzählte die Züchterin.

In der vergangenen Woche ist im Stall von Tina Wulf das letzte Lämmchen geboren. Und nachdem die Einzäunung erledigt war, konnten die Schafe ihre neue Weide beziehen. Zäune wurden auch um alle Obstbäume gezogen.

Heiko Ackermann, Vorsitzender der Hasbruch-Freunde, freute sich am Mittwoch, dass es zu dieser Kooperation mit der Schafzüchterin gekommen ist. Die Tiere sind nun als natürliche Rasenmäher im Einsatz, sorgen für einen festen Boden.

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Die knapp einen halben Hektar große Streuobstwiese sei jetzt so entwickelt, wie es sich die Freunde des Hasbruchs immer vorgestellt hätten, sagte Ackermann. Da ist die Wiese mit ihren alten Obstbaumsorten, vor allen Dingen sind es Äpfel, aber auch Kirschen und Zwetschgen. Es gibt eine Blumenwiese für die Insekten und auch einen Wildbienenstand („Insektenhotel“).

Ackermann dankte den Projektleitern der Hasbruch-Freunde, Gerd Münstermann und Manfred Köster. Sie hatten unter Mithilfe weiterer Mitglieder den soliden Zaun gebaut, damit die Streuobstwiese zur Schafweide werden konnte.

Die Bäume tragen reichlich Früchte. Allerdings sei angesichts der fortwährenden Trockenheit die Gefahr groß, dass diese frühzeitig herunterfielen, hieß es gestern. Über das Fallobst freuen sich dann sicherlich nicht nur die Insekten, sondern auch die Schafe.

Die Hasbruch-Freunde hoffen natürlich, dass noch genügend Äpfel im Herbst geerntet werden können. Denn am Sonntag, 14. Oktober, soll es auf der Streuobstwiese in Vielstedt den dritten Apfeltag geben. Auch das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Hollen wird wieder dabei sein, wenn sich alles um den Apfel dreht.

Die Streuobstwiese in Vielstedt ist zu einem schönen Fleckchen Natur auf der Huder Seite des Hasbruchs geworden.

„Wir hoffen, dass wir auch auf der Ganderkeseer Seite noch einmal eine solche Fläche finden, die wir entsprechend herrichten können“, sagte Heiko Ackermann am Mittwochabend.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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