Der Dorfverein Hurrel hat sich bei der ersten regulären Mitgliederversammlung über einen Anstieg der Mitgliederzahl gefreut. Der Vorstand um Markus Pape begrüßte dazu kürzlich 47 Teilnehmer. Im Saal der Gaststätte Mehrings zog Pape ein ausgesprochen positives Fazit der jüngsten Entwicklung. So konnten seit der Gründung des Vereins im September 2018 fast 80 neue Mitglieder gewonnen werden, aktuell liegt ihre Zahl bei 128.

Auch viele Veranstaltungen der ersten zwölf Monate wurden sehr gut angenommen, etwa der Besuch der Ahnenstätte Hilligenloh im November 2018, der Glühwein-Umtrunk zum ersten Advent oder der Nistkastenbau mit den Dorfkindern in den Sommerferien.

Breiten Raum nahm nach der Entlastung des Vorstands die weitere Dorfentwicklung ein. Mit großer Mehrheit beschloss die Versammlung, Hurrel für den 2020 in die nächste Runde gehenden Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ anzumelden. Anschließend berichtete Gemeinderatsmitglied Marlies Pape über aktuelle kommunale Themen wie den in Hurrel noch immer hinterherhinkenden Breitbandausbau oder den Bau eines neuen Wartehäuschens an der Hurreler Straße.

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Bevor über das Konzept für die Neugestaltung des Werner-Ganteföhr-Platzes am Brink abgestimmt wird, soll es noch einmal eine Ortsbegehung geben, zu der der Vorstand in den nächsten Wochen einlädt. Bereits beschlossen ist dagegen die Anschaffung eines „Arbeitskorbs Euroaufnahme für Frontlader“, der im Dorf unter anderem das Beschneiden von Bäumen erleichtern soll.

Wahlen standen für zwei Positionen auf dem Programm. So löst Ulla Grashorn Birgit Ganteföhr als Schriftführerin des Vereins ab. Birgit Ganteföhr wiederum wurde einstimmig zur neuen Kassenprüferin gewählt, ausgeschieden aus diesem Amt ist turnusgemäß Heiko Schwarting.

Preis für Firma Urban

Die Firma Urban aus Wüsting hat bei der internationalen Landwirtschaftsmesse „Space“ in Rennes, Frankreich, den Innovationspreis „Innov’ Space“ gewonnen, und zwar für das Produkt „Vital Control“.

Vital Control ist ein universell einsetzbares Gerät zur Gesundheitskontrolle und für das digitale Datenmanagement von Tieren, teilt das Wüstinger Unternehmen mit. Die Innovation liege in der Kombination aus Tiertransponderscanner, Temperaturerfassung, Gesundheitsbewertung und Datenmanagement mit einem mobilen Gerät. Der Nutzer könne damit alle gesundheitsrelevanten Tierdaten internetunabhängig überall abrufen.

Der Innovationspreis Innov‘ Space wird jedes Jahr an die innovativsten Bewerber vergeben. In diesem Jahr waren 135 Bewerbungen eingegangen. Die Anträge wurden von fünf Ausschüssen geprüft: Geflügel, Rinder, Schweine, Futtermittel, Landmaschinen. Die Jury besteht aus Vertretern der Landwirtschaftskammern, der Technischen Institute, des INRA (Französisches Nationales Institut für Agrarforschung), des INPI (Französisches Institut für Patentrechte), von Tierärzten, Landwirten und Journalisten der Fachpresse. Die internationale Landwirtschaftsmesse „Space“ ist eine der größten Fachmessen in Frankreich, auf der in diesem Jahr etwa 110 000 Besucher aus 121 verschiedenen Ländern waren.

Fair Trade in der Kita

Der Huder Fair Trade-Arbeitskreis hat sich kürzlich getroffen, um sich zum ersten Mal das Angebot des kleinen Fair Trade-Shops im katholischen Kindergarten St. Marien in Hude anzusehen.

Schon im Eingangsbereich konnten sie den beleuchteten Schrank mit vielen Ausstellungsstücken entdecken. Neben Kaffee, Tee, Keksen und Brotaufstrichen gab es jede Menge bunten Schmuck, Tücher aus Baumwolle oder Seide, große und kleine Taschen, Materialien aus Speckstein, Sonnengläser, Schutzengelkarten oder Tassen, Sorgenpüppchen und vieles mehr.

Die Produkte werden zur Zeit noch über den Eine-WeltLaden in Lemwerder besorgt und ohne Gewinnbeteiligung der Kita verkauft – „alles aus fairem Handel zu guten Arbeitsbedingungen für den Hersteller“, erklärte Kita-Leiterin Petra Ahrens. An öffentlichen Orten bestehe eine gute Möglichkeit, Menschen auf die Fair Trade-Produkte hinzuweisen. „Diese sind gar nicht so teuer wie mancher vielleicht denkt“, so Ahrens. „Schon den Kindern können wir hier erklären, wo diese Dinge herkommen.“

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