GROßENKNETEN Im Geschäftsjahr 2006 setzte die Raiffeisen-Viehverwertung Großenkneten genau 123 715 Stück Schlachtvieh und 78 175 Stück Nutzvieh im Gesamtwert von 29,6 Millionen Euro um. Die Stückzahlen konnten um 5,15 Prozent und der wertmäßige Umsatz um 12,36 Prozent gesteigert werden. Dies berichtete Geschäftsführer Rolf Klatte nun bei der Generalversammlung in der Gaststätte Kempermann in Großenkneten.

Die Ertragslage der Viehverwertung bewertete Klatte als „weiterhin gut“. Durch 16 Neuzugänge, denen 14 Austritte gegenüberstanden, erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 261.

Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Suhrkamp stellte den Antrag, den Jahresüberschuss den gesetzlichen und betrieblichen Rücklagen zuzuführen, was von der Versammlung einstimmig angenommen wurde. Weiter wurde beschlossen, dass den Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2006 Rückvergütungen in Höhe von 112 700 Euro zugeführt werden.

Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen zum Vorstand wurde Heiner Grotelüschen einstimmig in seinem Amt betätigt. Ebenso wurden Stefan Seeger und Friedrich-Wilhelm Meyer als Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt.

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Nach dem offiziellen Teil der Versammlung hielt die Agrarwissenschaftlerin Dr. Marion Böning-Zilkens einen Vortrag über ein dreijähriges Forschungsprojekt der Universität Hohenheim in China. Die Wissenschaftlerin berichtete, dass in der chinesischen Landwirtschaft im Vergleich zur europäischen Landwirtschaft überproportional viel Stickstoffdünger eingesetzt werde.

In der Region Peking habe man Feldversuche mit Winterweizen und Mais durchgeführt, um zu testen, wie weit man den Dünger reduzieren könne, ohne dass es zu Ertragseinbußen komme. Dabei kam die deutsche Forschergruppe zu dem Ergebnis, dass man mit 70 Prozent weniger Dünger die gleiche Erntemenge erzielen kann.

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