Sage Vor dem Haaster Krug in Sage wird zur Zeit kräftig gebuddelt. Durch die Dorferneuerung wird der Parkplatz vor dem Gasthaus und die dortige Kreuzung Blanker Schlatt mit der Garreler Straße neu gestaltet. „Bei der Maßnahme in Sage-Haast wird ein Fahrbahnteiler mit Querungshilfe gebaut, um die sichere Überquerung vom Parkplatz zur Gaststätte zu gewährleisten“, sagt Bauamtsleiter Erhard Schröder.

Die Sager Dorferneuerung ist seit einigen Jahren ein großes Thema in der Gemeinde. 2007 wurde ein Arbeitskreis gegründet, an dem sich 15 Bürgerinnen und Bürger beteiligten. Insgesamt schlugen die Bürger 27 öffentliche Maßnahmen vor. 2009 wurde der Dorferneuerungsplan genehmigt. Im darauffolgenden Jahr ist mit der ersten Maßnahme begonnen worden. „2010 wurde der Dorfplatz an der Sager Heide neugestaltet.

Als zweite Baumaßnahme wurde 2011 das Umfeld des Spritzenhauses der Freiwilligen Feuerwehr Sage neugestaltet. Schröder: „Bei der Feuerwehr ist die Bushaltestelle modernisiert worden und eine neue Pflasterung kam hinzu“.

Doch nicht alle Maßnahmen des Dorferneuerungsplans lassen sich auch umsetzen: „Gerade was Landesstraßen betrifft, können wir als Gemeinde nicht alleine entscheiden. Da müssen die Fördermittel von der Landesbehörde kommen“, berichtet Erhard Schröder. Dies betrifft Maßnahmen wie die Umgestaltung der Ortseingänge. Aber auch der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses kann nicht umgesetzt werden: „Hierfür gibts es zwar eine 50-prozentige Förderung durch das Land, aber von der Gemeinde sind die Kosten für so einen Bau momentan nicht zu tragen,“ ergänzt Schröder.

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Neben den öffentlichen Maßnahmen werden auch private Verschönerungen gefördert: „Hierzu gehören neue Dächer und Höfe, die die Bürger in Eigenleistung mit Fördergeldern neugestalten“, sagt Erhard Schröder.

Bis zum Sommer soll die Kreuzung vor dem Haaster Krug fertig sein. Nach mehreren Unfällen mit Fußgängern, die die Kreuzung überqueren wollten, bezeichnete Jürgen Hellbusch vom Bürgerverein Sage den Bereich als „unkalkulierbare Gefahrenquelle“. Die im Februar 2009 von der SPD-Fraktion geforderte Ampel wird es nicht geben (die NWZ berichtete). „Auch hier ist die Garreler Straße als Landesstraße ausgewiesen. Tempo 70 und die neue Querungshilfe hält die Landesbehörde für ausreichend“, so Schröder. Die restlichen Maßnahmen werden in den nächsten Jahren geprüft. Der Förderzeitraum endet 2016. Dann muss die Dorferneuerung fertig sein.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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