Investition
Klares Bekenntnis zum Standort

Die Nutzfläche des Neubaus beträgt 2400 Quadratmeter. Bezugsfertig soll das Gebäude an der Hatter Landstraße Anfang 2019 sein.

Bild: Werner Fademrecht
An der Hatter Landstraße entsteht zurzeit ein großes Verwaltungsgebäude der Unternehmensgruppe Depenbrock.Bild: Werner Fademrecht
Bild: Werner Fademrecht
Der geschäftsführende Gesellschafter Karl-Heinrich Depenbrock (links) stellte den zahlreichen Gästen im Eingangsbereich des Neubaus die Unternehmensgruppe Depenbrock vor.Bild: Werner Fademrecht
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Tweelbäke Der große Neubau auf dem Firmengelände an der Hatter Landstraße 27 verrät es: Die Unternehmensgruppe Depenbrock investiert kräftig in ihren Standort in Tweelbäke-Ost. Hier entsteht ein Verwaltungsgebäude mit 2400 Quadratmeter Nutzfläche. Bezugsfertig soll es nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Karl-Heinrich Depenbrock Anfang 2019 sein.

Die Depenbrock-Gruppe ist seit 1. April 2012 durch die Aufnahme des Traditionsunternehmens Hecker-Bau unter ihrem Dach am Standort nahe Oldenburg vertreten. Anfangs werden 40 Mitarbeiter der Unternehmen in dem neuen Verwaltungsgebäude die Arbeit aufnehmen, außerdem zehn Mitarbeiter aus den Bereichen Bauhof und Stahlbauwerkstatt, so Geschäftsführer Uwe Wickmann (Hecker-Bau). „Das ist ein Meilenstein für uns, die Vorfreude ist riesig“, fasst Wickmann die Stimmung in der Belegschaft zusammen.

85 Mitarbeiter in Hatten

Insgesamt sind am Standort Tweelbäke derzeit 85 Mitarbeiter beschäftigt. „Für die Gemeinde Hatten ist das schon ein Pfund, und wir wollen gesund weiter wachsen“, betonte der Geschäftsführer jetzt anlässlich eines Tags der offenen Tür, an dem die Gemeinde Hatten vom stellvertretenden Bürgermeister Uwe Hollmann vertreten wurde.

Ursprünglich bestand das Hauptgeschäft bei Hecker aus der Erstellung kleinerer Hochbauten. Zu Zeiten des Wohnungsmangels in Oldenburg entwickelte sich das Unternehmen positiv, auch wegen des 1954 schon eigenständigen Ingenieurbüros. Etwas später wurde auch der Wasserbau ins Geschäftsfeld aufgenommen – ein Bereich, in dem die Unternehmensgruppe bis in die Gegenwart dank ihrer Kernkompetenz wenig Konkurrenz hat. Hecker-Bau war außerdem an Großprojekten wie dem Bau des Wesertunnels, des Emssperrwerks und der Erweiterung der Deutschen Airbus in Finkenwerder beteiligt.

Seit 2012 ist Hecker zu 100 Prozent Teil der Depenbrock-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Stemwede besitzt. Der Bau von Schleusen, Sielen, Trogbauwerken, Kaimauern, Molen und Stützwänden gehört zum Leistungsbereich von Hecker. In Partnerschaft mit Depenbrock wurden komplexe Bauaufgaben wie Offshore-Terminal und Hinterlandanbindung „Am Luneort“ in Bremerhaven, Hochwasserschutzmaßnahmen im Hamburger Hafen und die Marina in Bad Essen realisiert.

500 Millionen Umsatz

Nach der Übernahme des Geschäftsfeldes „Hafen- und Ingenieurbau“ der Bilfinger Marine & Offshore Systems GmbH in Hamburg in 2017 führt Hecker jetzt auch Bauaufträge mit der traditionsreichen Firma F + Z Baugesellschaft aus und ist mit einem festen Standort in Hamburg vertreten.

Die Firma Depenbrock entstand bereits 1928. Gegründet wurde sie vom Großvater des jetzigen Geschäftsführer Karl-Heinrich Depenbrock. Die Firmengruppe beschäftigt mittlerweile 1200 Mitarbeiter an elf Standorten in Deutschland und einer Niederlassung in Polen. Zusammen erwirtschaften die Firmen einen Jahresumsatz von über 500 Millionen Euro. „Mit dem neuen Bürostandort möchten wir auch ein Zeichen setzen – für die Region und die Menschen“, so Depenbrock. Die Investition sei ein klares Bekenntnis zum Standort in der Nähe Oldenburgs.

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