Harpstedt „Sie haben auf unterschiedliche Weise anderen geholfen“, zollte DRK-Kreisverbandsvorsitzender Gerold Sprung Respekt für die „treue Unterstützung der DRK-Arbeit“, wie es auf den vergebenen Urkunden hieß: Gleich eine ganze Reihe langjähriger Mitglieder des DRK-Ortsvereins Harpstedt wurde bei der Jahreshauptversammlung am Freitag in der „Wasserburg“ geehrt. Allen voran Marianne Gerjets, die bereits auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft zurückblickt. Sogar noch länger dabei – nämlich 60 Jahre – ist Thyra Gerke, ebenfalls 50 Jahre Wilma Hentschel, die aber nicht anwesend sein konnten.

Weitere Ehrennadeln für langjährige Zugehörigkeit lagen bereit für Alma Gatz und Jutta Penno-Leidigkeit (beide 40 Jahre dabei) sowie für die Silberjubilare Taline Ackerhans, Anneliese Baumann, Hella Beckmann, Ursel Claußen, Annalene Conrad, Hannelore Fiebig, Ilse Hermann, Ingrid Klein, Anne Meyer, Marion Prüß und Inse Radtke, allesamt 25 Jahre Mitglied. Nicht alle freilich waren zur Versammlung gekommen.

Doch nicht nur die erfahrenen Mitstreiter sind gefragt. „Wir brauchen dringend auch jüngere Mitglieder“, betonte Ortsvereinsvorsitzende Reinholde Lehmhus. Mit bisherigen Bemühungen sei das „nur teilweise gelungen“. Lehmhus warb zugleich fürs bisweilen ungeliebte Ehrenamt: „Man gibt einiges, aber man kriegt dreimal so viel zurück.“

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Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes verwies im Grußwort auf die breite Palette, die das DRK abdecke von Kleiderkammer über Besuchsdienst, Blutspende und Handarbeitskreis bis zu sportlichen Aktivitäten und dankte für den „geleisteten Dienst am Menschen“. Pastor Werner Richter wünschte den DRK-Helfern einen „immer offenen Blick für die Mitmenschen und die Hilfe, die nötig ist“.

Dass die Rot-Kreuz-Arbeit vom Engagement der Mitglieder lebt, zeigten exemplarisch auch zwei Aktionen aus 2012 – so die Haussammlung, bei der ehrenamtliche Sammler 1037 Haushalte ansteuerten und 7514,80 Euro an Spenden für die DRK-Arbeit vor Ort zusammentrugen, sowie auch die Schokoladenaktion. Dabei wurden von den Bezirksfrauen 640 Schokoladentafeln verteilt in der Samtgemeinde an Menschen ab 80 Jahre. Umrissener Zeitaufwand laut Vorsitzender: 200 Stunden. Nicht unstrittig gewesen sei beim Bezirksfrauentreffen, ob diese Aktion beibehalten werden solle, berichtete Lehmhus – auch angesichts einiger nicht nur erfreuter Reaktionen. Tenor war letztlich aber, auch 2013 Süßes zu verteilen und nur da, wo die Besucher abgewiesen wurden, nicht wieder hinzugehen. Denn, so Lehmhus: „Es gibt viele, die einsam sind“, das DRK solle präsent bleiben. In die gleiche Kerbe schlug Sprung: „Es kommt auf persönliche Kontakt an, auf Mitmenschlichkeit.“

Im Anschluss an die zügig abgearbeiteten Regularien und einen Abendimbiss folgte dann ein Vortrag von Anke Fröhlich über Nutzungsmöglichkeiten und Arbeitsweisen der chinesischen Medizin.

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