Ab Mai ist Eike Frahm Junglandwirt auf dem Hofgemeinschaft Grummersort.
Frage: Ist die Arbeit im Öko-Landbau der solidarischen Landwirtschaft schwerer im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft?
Frahm: Die Herausforderung bei der solidarischen Landwirtschaft ist es, möglichst vielfältig zu sein und viele verschiedene Dinge anbieten zu können. Für den Menschen ist die Arbeit natürlich im Vergleich aufwendiger, da wir weniger Maschinen verwenden. Diese Art der Landwirtschaft schafft mehr Arbeitsplätze, da hier mehr Personen die Arbeit erledigen, die in einem konventionellen Betrieb nur zwei bis drei Arbeitskräfte erledigen.
Frage: Kann jeder hier arbeiten?
Frahm: Natürlich werden Fachkräfte benötigt, zum Beispiel in der Käserei oder Bäckerei. Allerdings sind viele, die hier arbeiten Quereinsteiger. Bei der Ernte kann auch jeder mithelfen.
Frage: Wie wird die Arbeit auf dem Hof aufgeteilt?
Frahm: Jeder hat seinen eigenen Arbeitsbereich, für den er verantwortlich ist. Die Erträge der Arbeit werden natürlich auch auf alle Familien, die hier auf dem Hof leben, gerecht aufgeteilt.
Frage: Ist es ein gewisser Druck die „Hofkiste“ jede Woche rechtzeitig fertigzustellen?
Frahm: Es gibt natürlich immer ein wenig Zeitdruck, um alles pünktlich fertig zu haben. Allerdings helfen viele und wir fangen um 6.30 Uhr an zu arbeiten, damit um 11 Uhr alles fertig zum Abholen ist.
Frage: Wie ist das Arbeitsklima auf dem Hof?
Frahm: Sehr gut. Jeder kann sich gut einbringen. Wir essen oft gemeinsam und verstehen uns alle gut. Aber natürlich gibt es, wenn man so eng zusammen wohnt und arbeitet, auch ab und zu Meinungsverschiedenheiten, die sich aber meist klären lassen.
Frage: Macht Ihnen die Arbeit Spaß?
Frahm: Ja, ich habe viel Spaß an der Arbeit und mit unseren guten Mitarbeitern macht es umso mehr Spaß. Auch wenn Landwirt sicher nicht ein einfacher Beruf ist, mache ich die Arbeit sehr gerne.
Frage: Können Sie sich vorstellen, den Beruf bis an Ihr Berufsende auszuüben?
Frahm: Ja, auf jeden Fall. Landwirt war schon immer mein Traumberuf. Durch die Hofgemeinschaft hatte ich schon als Schüler die gute Möglichkeit landwirtschaftlich tätig zu sein und kam nur dadurch darauf, diesem Traum nachzugehen und den Beruf des Landwirts zu erlernen.
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