Wildeshausen /Landkreis Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, will der Landkreis Oldenburg eine semi-stationäre Geschwindigkeits-Überwachungsanlage anschaffen. „Damit können wir auch nachts ohne großen Personalaufwand Tempomessungen durchführen“, erklärte Siegfried Bluhm vom Straßenverkehrsamt. Das Gerät soll rund 150 000 Euro kosten.

Im kommenden Jahr plant der Kreis mit Erträgen aus der Verkehrsüberwachung in Höhe von 2,6 Millionen Euro, wie die Mitglieder des Bau-, Straßen- und Brandschutzausschusses in ihrer Sitzung am Dienstag erfuhren. Im Etat 2016 war die Summe noch mit 2,31 Mio. Euro veranschlagt. Nach Angaben von Kämmerer Reiner Fürst fließen die Einnahmen unter anderem ins Verkehrssicherheitskonzept.

In Zusammenarbeit mit Verkehrswacht und Polizei plant der Kreis hier, seine Angebote deutlich auszubauen. So sei ein weitreichendes Programm zur Festigung der Fahrsicherheit bei Senioren entwickelt worden, das unter anderem Seh- und Hörtests, Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse und eine praktische Fahrstunde vorsehe. Die Zahlen seien alarmierend: Lag 2012 der Anteil der Unfälle, an denen Senioren beteiligt waren, noch bei 15,4 Prozent, waren es 2015 bereits 20 Prozent. Die Auftaktveranstaltung zum Programm „Fit im Auto“ sei am Donnerstag, 4. Mai, in Wildeshausen geplant.

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Das Fahrsicherheitstraining für junge Autofahrer soll auch in diesem Jahr durchgeführt werden. Im Vorjahr haben insgesamt 93 junge Leute im Alter von 17 bis 25 Jahren an 14 Sicherheitstrainings auf dem ehemaligen Fliegerhorst Ahlhorn und in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Delmenhorst teilgenommen.

Grünes Licht gab es im Fachausschuss für das Sanierungsprogramm für Kreisstraßen und Radwege. Günter Westermann (CDU) lobte, dass rund 400 000 Euro mehr als im Vorjahr für Fahrbahnsanierungen aufgewendet werden sollen. Langfristig müsse man dazu kommen, den Werteverzehr auszugleichen. Die Sanierung der Fahrbahn der Kreisstraße 226 von Hude über Vielstedt nach Steinkimmen ist der dickste Brocken im Programm. Die Kosten für die Sanierung der 4,2 Kilometer langen Strecke betragen voraussichtlich 785 000 Euro.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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