Großenkneten Stillstand von seiner schönsten Seite auf der Hauptstraße in Großenkneten: Statt Autolärm angeregte Unterhaltungen und statt Lastwagen höchstens süße kalorienreiche „Laster“ auf den Brötchen. Das dritte Straßenfrühstück am Sonntagmorgen war für alle Beteiligten ein Tag auf der Sonnenseite.

Nach 2007 und 2010 hatte der Bürgerverein Großenkneten wieder den Hauptgewinn beim Wetter gezogen: „Das passt“, freute sich Vorsitzender Michael Feiner über die gelungene Veranstaltung in sommerlich-entspannter Atmosphäre. Sie lockte Jung und Alt auf die für den Verkehr gesperrte Hauptstraße. Mehr als 600 Gäste bedienten sich an den beiden Buffets und genossen den Tag an der rund 250 Meter langen Tafel.

Erstmals gab es auch Rührei. Dafür hatten vier Männer am Abend zuvor schon ganze Vorarbeit geleistet. „1300 Eier haben wir in einer Stunde aufgeschlagen“, erzählte Dieter Barge vom Bürgerverein, mit Feiner und Dieter Folkens einer der Hauptorganisatoren. In großen Pfannen von Heinz Oltmann-Janßen wurde das Rührei frisch gebraten und fand reißenden Absatz. An der Kaffeemaschine direkt dahinter war Horst Fiebig im Dauereinsatz.

Zehn Mitglieder vom Frauen-Netzwerk Großenkneten hatten an den beiden Buffets alles im Griff. Allein 1500 Brötchen lagen bereit, von den örtlichen Bäckereien geliefert, dazu Käse, Wurst, Gemüse, Obst, Saft und vieles mehr, was das Frühstücksherz begehrte. Edeka-Markt und Heidemark unterstützten die Veranstaltung, die NWZ  spendierte Frühstückseier.

Parallel zum Aufbau der langen Tafel durch Bürgerverein, Feuerwehr und Landvolk waren die Netzwerk-Frauen um 7 Uhr in der Früh mit dem Schneiden und Vorbereiten angefangen, so Elke Coorßen. Das klappte offenkundig gut, denn an den Buffets war immer der Satz zu hören: „Das sieht aber gut aus“, und dann langten die Besitzer der Straßenfrühstück-Buttons kräftig zu.

Die meisten Gäste kamen aus Großenkneten, aber auch Besucher aus den Nachbarorten, dem restlichen Landkreis und weiter entfernt waren zugegen. Der mit Abstand älteste Gast war eine Oldenburgerin: Irmgard Meyer wird am 11. August 100 Jahre alt. „Ganz schön“ fand sie den Vormittag an der langen Tafel und aß genüsslich weiter.

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Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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