Stenum Beim Aufbau am Sonnabend waren sie noch richtig nass geworden und beim Abbau an diesem Montag könnte den Helfern des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum das Gleiche noch einmal passieren. Das nehmen die Organisatoren des Dorffestes in Stenum aber gern in Kauf, denn zwischen diesen Arbeiten bescherte der Sonntag ihnen einen goldenen Oktober – und damit ein stark besuchtes und rundum gelungenes Dorffest nach vier Jahren Pause.

Das lag nicht nur am Wetter, sondern auch am Veranstaltungsort: Zum ersten Mal lud der Orts- und Heimatverein zur kleinen katholischen Kirche St. Michael am Kehnmoorweg ein, da Lüschens Bauerndiele, wo in der Vergangenheit gefeiert wurde, seit zwei Jahren geschlossen ist. „Viele sind hier noch nie gewesen, obwohl sie in Schierbrok oder Stenum wohnen“, stellte Vorsitzender Hans-Jürgen Hespe ein bisschen verwundert fest. „Die staunen jetzt, was für ein schönes Gelände das hier ist.“

16 Info- und Verkaufsstände, Imbissbuden und Spielstationen boten im Garten rund um St. Michael viel Abwechslung für die wohl mehr als 2000 Besucher. Sehr zufrieden mit der Resonanz waren nicht nur die Organisatoren um Fritz Gillerke, sondern auch Anbieter wie Bastian und Justine Logemann, die 250 frisch geräucherte Forellen und 40 Aale mitgebracht hatten. Wieder einpacken mussten sie kaum welche, fast alle gingen über den Tresen.

Ein paar Stände weiter, bei der Ganderkeseer Ortsgruppe im Naturschutzbund (Nabu), konnten Nistkästen gebaut oder auch fertig gekauft werden. Vertreten waren auch die Kreisjägerschaft mit ihrem Infomobil und der Bürgerbusverein, der seine ehrenamtliche Arbeit vorstellte. Das tat auch das Deutsche Rote Kreuz, während die Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor spritzige Spiele für Kinder anbot. Für sportliche Einlagen sorgten Tanzgruppen des VfL Stenum. Der Orts- und Heimatverein selber zeigte in seinem Pavillon, wie Schierbrok und Stenum sich im Laufe der Jahrzehnte verändert haben – und weiter verändern werden durch zwei neue Baugebiete, die schon geplant sind. Mittelfristig bedeutet das: noch mehr Besucher bei den nächsten Dorffesten.

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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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