Steinkimmen Es gibt gute und weniger gute Nachrichten bezüglich des insolventen Jugendhofs Steinkimmen. Die Viasol gGmbh, vertreten durch die Geschäftsführerin Kerstin Lehmann, hatte Ende August beim Amtsgericht Delmenhorst Insolvenz angemeldet. Die Insolvenzverwalterin, Rechtsanwältin Nadine Stahmann, sucht weiter einen Investor für das rund 5,5 Hektar große Gelände.

„Soweit ich weiß, sind die meisten Mitarbeiter bereits anderweitig untergekommen“, sagt Stahmann. Soweit die gute Nachricht. 34 Mitarbeiter waren zuletzt bei Viasol angestellt. Schlechter ist es derweil um die Zukunft des Geländes bestellt. „Die Suche nach einem Investor gestaltet sich schwierig“, so die Insolvenzverwalterin. Dem Gelände droht Leerstand.

Das Problem sei vor allem die Größe und die Bebauung des Areals. Insgesamt elf Gebäude gehören zur Insolvenzmasse. „Es gab schon Interessenten“, betont Stahmann, aber der Investitionsstau und die Ausmaße des Geländes mit seinen Bebauungen und den zugehörigen Waldflächen schrecke ab. „So eine Immobilie muss ja auch bewirtschaftet werden.“

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Interessenten gab es unter anderem aus dem Bereich Seminare/Fortbildungen, wobei hier aber auch die Lage eine Rolle spiele. „Der Jugendhof liegt eher idyllisch“, umschreibt Stahmann es. Für moderne Seminarbetriebe sei die Lage aufgrund der nicht gut ausgebauten Infrastruktur aber problematisch.

Die Hoffnung aufgeben will die Insolvenzverwalterin aber nicht. Die Rückmeldungen der bisherigen Interessenten hätte gezeigt, dass durchaus Interesse an dem Areal bestehe. „Wäre das Anwesen kleiner, hätten wir wahrscheinlich schon mehr erreicht.“ Für Optionen sei man weiterhin offen, da die Mitarbeiter versorgt sind, sei eine Nachnutzung außerhalb des Bereichs Jugendhilfe auch besser denkbar. Investoren können sich mit Nadine Stahmann unter Telefon   0441/96 02 610 in Verbindung setzen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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