IMMER Die ganz jungen Immeraner und Bürsteler dürfen gespannt sein: Binnen weniger Wochen soll die große Grünfläche vis-à-vis vom Gasthof Witte in eine naturnahe Spiellandschaft verwandelt werden – mit Hügeln und Kletterbalken, mit Spielgeräten und grünem Klassenzimmer. Am Sonnabend rief der Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer zu einem ersten großen Arbeitseinsatz auf, etwa 20 Helfer kamen. Obwohl es anfangs regnete und der Boden aufgeweicht war, sei mit einem „unwahrscheinlichen Enthusiasmus“ gearbeitet worden, freute sich Vorsitzender Werner Wachtendorf.

Mit dem vom Ganderkeseer Freiwilligen-Forum „Mach mit“ angeschobenen Vorhaben will der Verein zweierlei erreichen. Erstens soll mitten im Dorf eine wirkliche Attraktion für kleine Abenteurer und Entdecker entstehen. Zweitens sollen vor allem junge Eltern die Chance haben, sich mit eigenen Ideen und Tatkraft im Sinne ihrer Kinder einzubringen.

Einige Arbeiten waren im Vorfeld bereits erledigt worden. „19 Stämme“ habe man zwei Wochen zuvor mit mehreren Helfern auf dem Hof Fortmann geschält, berichtete Elga Blobel. Die Bäume würden später als Einfassung oder Abgrenzung dienen.

Auch am Sonnabend wurde auf dem Hof in die Hände gespuckt. Klaus Brüggemann, Elga Blobel, Karl-Heinz Ruge, Jürgen Holschen und Cord Brinkmann schälten jetzt unter anderem eine tonnenschwere Eiche – sie soll später zwei Wälle als Balancierbalken verbinden.

Unterdessen wurde auf dem Platz selbst jede Menge Erde bewegt. Während Kai Tsaparidis Mutterboden dort ausbaggerte, wo später Spielgeräte installiert oder Sitzecken eingerichtet werden sollen, rollten bereits mehrere Hänger-Ladungen mit Erde für den späteren Hügel-Unterbau heran.

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Insgesamt seien wohl 500 Arbeitsstunden erforderlich, um das Areal wie geplant zu gestalten, schätzt Volker Kreye, der die Bauaufsicht übernommen hat. Der unentgeltliche Einsatz der Helfer verringere die Kosten für den Verein enorm – auf etwa 15 000 Euro fürs Material.

Vorstandsmitglied Ute Holschen kündigte einen weiteren Arbeitseinsatz für den 14. März an. Ziel ist, dass der Platz Anfang Mai genutzt werden kann – wobei die Bepflanzung im Herbst folgen soll.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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