Die Premiere kann als geglückt bezeichnet werden: Der Förderverein der Grundschule Habbrügge hatte am Wochenende Kinder und Eltern zur gemeinsamen Radtour eingeladen. Mit 75 Anmeldungen war die Vereinsvorsitzende Anette Meyer mehr als zufrieden. Bei strahlendem Sonnenschein ging die Fahrt vom Dorfplatz in Falkenburg durch den Hasbruch bis zum Melkhus in Kühlingen, mit einem kleinen Zwischenstopp in Steinkimmen. Selbst die jüngsten Pedalritter konnten die Strecke gut bewältigen. Gemeinsame Aktionen fördern offenkundig den Zusammenhalt. Das war auch das Ziel der ersten Radtour, die vom 2004 gegründeten Förderverein organisiert worden ist.

Gute Stimmung herrschte am Wochenende auch in der Waldschänke in Steinkimmen. Wirtin Anja Köhler hatte zur Open-Air-Party unterm Fernsehturm geladen. Was im vergangenen Jahr zum Waldschänke-Jubiläum erstmalig ausprobiert wurde, soll jetzt jedes Jahr am Wochenende nach dem Ganderkeseer Herbstmarkt stattfinden. Die Band „Querbeat“ sorgte in der Nacht zum Sonntag für den musikalischen Rahmen und Markus Daul an der nagelneuen Cocktailbar für geschmackliche Überraschungen.

Eine Überraschung gab es auch für Marianne Tönjes. Da hatte sie auf dem Kreisfest des Schützenkreises Delmenhorst als Gewinnerin des Vorjahres gerade erst den Königspokal zurückgegeben, da rief Sportleiter Werner Strodthoff die Urneburger Schützin erneut nach vorn, um den Pokal abzuholen. Sie darf ihn jetzt behalten, da sie zum dritten Mal hintereinander beim Pokalschießen die Nase vorn hatte. Es sei in solchen Fällen üblich, dass die Pokalbesitzer sich mit einer Spende erkenntlich zeigen, gab Strodthoff einen Wink mit dem Zaunpfahl, dass im kommenden Jahr eine neue Trophäe benötigt wird.

Keinen Pokal, dafür aber ein stattliches Blumenpräsent überbrachte stv. Bürgermeister Dieter Osterloh zur Einweihung der Praxis für Physiotherapie und Krankengymnastik, die Gabi Hofemann im DRK-Seniorenwohnpark An der Ellerbäke eröffnet hat. Die ehemalige Sanitätssoldatin der Luftwaffe will in Bookholzberg eine Versorgungslücke schließen. Die Praxis verfügt über vier farblich individuell abgestimmte Behandlungsräume, die behindertengerecht ausgestattet sind. Der eigentliche Betrieb beginnt am 1. Oktober. Osterloh konnte mit Gabi Hofemann kräftig fachsimpeln, denn seine Tochter arbeitet ebenfalls in der Branche.

Um junge Menschen, denen die Voraussetzungen für eine Berufsausbildung fehlen, kümmert sich unter anderem das Berufsbildungswerk Bremen. Einmal pro Jahr kommen die Gruppen für ein Wochenende ins Lutherstift nach Falkenburg. Gästeführerin Erika Roselius brachte am Sonnabend einem Teil der Gruppe die Schönheiten des Hasbruchs näher. Zusammen mit Betreuer Kai Kessal ging es rund zwei Stunden lang durch den Wald. Die jungen Menschen seien stets sehr interessiert, berichtete Erika Roselius, die bereits im vierten Jahr mit der Gruppe unterwegs war. „Das macht dann erst richtig Spaß“, freute sich die Vorsitzende des Vereins der Freunde des Hasbruchs.

Und Spaß macht offenbar Schulklassen der Besuch auf einem Bauernhof. Es sei zudem sehr wichtig, Schülern Herkunft, Anbau und Verarbeitung von Lebensmitteln durch eigenes Handeln nachvollziehbar zu machen, um die eigenen Konsumgewohnheiten besser hinterfragen zu können, hieß es beim ersten Treffen im Regionalen Umweltzentrum Hollen (RUZ) seit Beginn des Projektes „Transparenz schaffen – Von der Ladentheke zum Erzeuger“. Interessierte Landwirte, Vertreter des Kreislandvolkverbandes Oldenburg und Lehrer wollen sich künftig mindestens einmal im Jahr zum Erfahrungsaustausch treffen, so RUZ-Mitarbeiterin Marina Becker-Kückens.

Viel Spaß und Freude gab es im Grundschulbereich der Wichern-Schule, als dort vor einigen Tagen etliche Sport- und Spielgeräte eintrafen. Das große Paket war von der Gesellschaft für Sport-

förderung in Böblingen geschnürt worden, berichtete die Geschäftsführerin der Wichern-Schule, Margit Meyer-Folkerts. Die Finanzierung hatten zahlreiche Firmen aus Ganderkesee und Umgebung mit Spenden sichergestellt.

Für Luca Liske, Tom Geerken, Moritz Both, Silas Dohrmann, Niklas Reckler, Nils Meyer, Marius Warnken, Marvin Ksiezyk, Fynn Brenneiser, Pascal Eberhard und Jan Stegmann war es ein unvergesslicher Augenblick: Die Spieler der F-Jugend des VfL Stenum durften beim Oberligaspiel des VfB Oldenburg gegen den Heessler SV einlaufen. „Für unsere jungen Spieler war dieses Ereignis eine große spannende Sache“, berichteten die beiden Trainer, Hergen Geerken und Sascha Liske. Die Jungs seien sehr nervös gewesen, hätten ihre Sache aber sehr gut gemacht. Den großen Auftritt wird das F-Jugend-Team nicht nur wegen des VfB-Kantersieges (11:1) lange in Erinnerung behalten, sondern auch, weil die kleinen Kicker nach dem Spiel noch reichlich Autogramme erhielten. Außerdem konnten sie sich noch mit einigen der großen Vorbilder fotografieren lassen.

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Viele Fotos wurden auch am Freitagabend im großen Saal des Hotels Backenköhler geschossen, wo die Christdemokraten aus dem Bundestagswahlkreis 29 auf der Suche nach geeignetem Personal waren, das Holger Ortel (SPD) bei der Wahl im kommenden Jahr das Direktmandat streitig machen kann. Bereits vor Beginn der geheimen Wahl war offensichtlich, wer das Rennen machen würde. Astrid Grotelüschen hatte die Parteifreunde aus Delmenhorst sowie den Landkreisen Oldenburg und Wesermarsch mit ihrer Bewerbungsrede deutlich mehr mitgerissen als zuvor Volker Pickart. Obwohl auf Grotelüschen bereits im Vorfeld gewettet worden war, hatte sich die 43-Jährige mit sichtbarer Anspannung der Urwahl gestellt. Doch der Stress fiel spürbar von ihr ab, als das überzeugende Wahlergebnis bekannt gegeben wurde. Einer der ersten Gratulanten war Ehemann Garlich, der seine Frau in den nächsten Monaten nun wohl deutlich seltener zu

Gesicht bekommen dürfte.

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