DöTLINGEN DÖTLINGEN/ROH - Noch am Tag der Entbindung ihrer Tochter Leane ist sie arbeiten gegangen. So viel Einsatz sieht jeder Chef gern, und dieses Engagement zeigt Ursel Haak bereits seit 40 Jahren. Am 1. April 1965 begann sie ihre Ausbildung als Bankkauffrau bei der Volksbank in Dötlingen, die damals noch Raiffeisen-Kasse hieß. Und dort ist sie noch immer beschäftigt.

Doch seit ihren ersten Tagen in der Bank hat sich viel getan. Die „große Höllenmaschine“, wie Haak das inzwischen längst ausrangierte Buchungsgerät nennt, hat ihre Arbeit in der Bank eine Zeit lang begleitet. Viele technische Neuerungen veränderten und vereinfachten ihren Arbeitsalltag. Mit Schulungen hielt Haak sich auf dem Laufenden. Am meisten Spaß hatte sie bei der Bearbeitung der Sparverträge und beim „Kasse machen“, was sie sehr genau nahm: „Sonst kann ich nachts nicht schlafen“, sagt sie.

Die Zeit in Dötlingen nimmt jedoch in wenigen Tagen ein Ende, da die Niederlassung am 8. April geschlossen werden soll. Für Ursel Haak bedeutet dies den Wechsel zur Filiale nach Neerstedt.

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Zur 40-jährigen Betriebszugehörigkeit gratulierten die Vertreter des Vorstands, Rolf-Lothar Klawonn und Frank Ostertag, sowie der Niederlassungsleiter Hermann Raschen mit einem Blumenstrauß. Auch die Mitarbeiter hatten an diesem besonderen Tag an ihre Kollegin gedacht, und sie mit einem Arrangement aus Blumen und brennenden Teelichtern, die die Zahl 40 bildeten, überrascht.

Im April 2006 geht Haak in den Ruhestand. Sie hat sich noch nicht überlegt, was sie mit der vielen freien Zeit anfangen wird. Vielleicht beginne sie eine späte Karriere in der Politik, scherzt sie. Aber eines weiß sie sicher und darauf freut sie sich bereits: „Zur Fußballweltmeisterschaft bin ich frei“. Und da schlägt das Herz der Bankkauffrau, die früher selbst aktiv im Verein Fußball gespielt hat, für die brasilianische Mannschaft. Denn: „Mein Mann ist Brasilianer.“

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