NEERSTEDT Die Projektgruppe „Energieeffizientes Dötlingen“ hat am Dienstagabend die Arbeit aufgenommen. Unter der Leitung von Bürgermeister Heino Pauka und Werner Müller (Universität Bremen) haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises erstmals getroffen und die Grundzüge des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projektes besprochen. Die Ziele sind anspruchsvoll: Energiekosten senken und den Kohlendioxidausstoß vermindern. Durch die regelmäßige Teilnahme am „Bundeswettbewerb Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ wollen die Dötlinger ihre Fortschritte beim Klimaschutz überprüfen.

Das „Energieeffiziente Dötlingen“ hat sich aus mehreren Untersuchungen und Vorträgen in der Gemeinde entwickelt. So hatte die EWE die kommunalen Liegenschaften auf Einsparpotenziale unter die Lupe genommen, später die Straßenbeleuchtung. Aber nicht nur um weitere Einsparungen bei den öffentlichen Gebäuden geht es, sondern auch um Impulse im privaten Bereich. Das hatte Heino Pauka schon bei der Beratung im September 2007 betont. Die Bürger sollen unterstützt werden, ihre Häuser zu optimieren und vermehrt regenerative Energien einsetzen. „Wir möchten Dötlingen in dieser Richtung nach vorne bringen“, so Pauka. In diesen Prozess werden auch das örtliche Handwerk und die Fachfirmen eng eingebunden.

Der erste Schritt sei nun eine Bestandsaufnahme, berichtete der Bürgermeister. Gleichzeitig hat der Arbeitskreis auch schon in nächster Zeit konkrete Fragestellungen vor sich. So geht es um die künftige Heizung für das Haus der Vereine/Sporthalle in Brettorf. Hier ist ein weiteres Blockheizkraftwerk nach dem Einbau in der Sporthalle Neerstedt und dem Rathaus im Gespräch.

Der Ausbau der regenerativen Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung sind weitere Themen der Projektgruppe, ebenso die Solarenergie. Auch die Einsparmöglichkeiten beim großen Thema Verkehr stehen im Sinne des Klimaschutzes auf der Agenda des Arbeitskreises.

handwerker und Ingenieure

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Die Leitung haben Bürgermeister Heino Pauka und Werner Müller (Uni Bremen). Je ein Vertreter der Fraktionen gehört dem Arbeitskreis an, ebenso Bauamtsleiter Uwe Kläner und das beratende Mitglied im Bauausschuss, Götz Neuber. Weitere Mitglieder: Architekt Wolfgang Behrends, Herwig Garms (Landvolk), Karsten Weber (Photovoltaik), Klaus Grotelüschen, Ulrich von Otte (beide Handwerk), Gerd Bolling (Solarexperte), Andreas Hauth (Ingenieur), Sven Freese (Meyer-Technik) und Gerold Schnier (EWE) sowie ein weiterer EWE-Vertreter.

Die Arbeit wird zunächst in kleineren Gruppen fortgesetzt. Drei bis vier Mal im Jahr kommt der gesamte Arbeitskreis zusammen.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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