BERGEDORF /STEINKIMMEN Wie die Dorferneuerung die Bauerschaften Bergedorf und Steinkimmen verändert hat, das ist recht gut aus der Luft zu sehen. Denn: Bei den meisten der geförderten Privat-Maßnahmen ging es um die Erneuerung von Dächern. Insgesamt flossen seit 2004 rund 360 000 Euro Fördergelder in die beiden Dörfer. Was damit gemacht wurde und was noch geplant ist, darüber informierten Reinhard Siemers und Eckhard Rohde vom Dorferneuerungs-Arbeitskreis am Donnerstagabend den Ausschuss für Gemeindeentwicklung.

Zunächst zur Bilanz: Im privaten Bereich wurden bislang 29 Förderanträge mit einem Investitionsvolumen von 1,1 Mio. Euro bewilligt (Fördersumme: etwa 250 000 Euro). Klarer Schwerpunkt: Bergedorf. Neben der Dächer-Erneuerung, so berichtete Verwaltungsmitarbeiter Björn Vosgerau, wurden zum Beispiel eine Bauerngarten-Anlage, das Mühlenensemble am Alten Mühlenweg oder Scheunen-Sanierungen bezuschusst.

Im öffentlichen Bereich wurden bis dato sieben Maßnahmen abgeschlossen (Investitionssumme: 260 000 Euro; Zuschuss: 110 000 Euro). Die größten Maßnahmen hier: Bau des Dorfhauses Steinkimmen, Gestaltung des Dorfplatzes Bergedorf.

Bis Ende 2010 (so lange sind Zuschüsse noch möglich) sollen weitere öffentliche Maßnahmen folgen. So ist die Neuverlegung des Kopfsteinpflasters an der Friedenseiche in Bergedorf schon fast fertig (18 000 Euro). Noch in diesem Jahr soll laut Vosgerau der Bau eines Fußweges zwischen den beiden Großsteingräbern am Alten Postweg in Steinkimmen beginnen (25 000 Euro). Gleiches gelte voraussichtlich für die Erneuerung des Buswartehäuschens Am Eckerkamp, hier werde die Erneuerung des Einmündungsbereichs noch folgen.

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Mit dem Bau eines Fußweges entlang der Kimmer Landstraße (zwischen Im Krink und Am Kimmerholz, 140 000 Euro) rechnet Vosgerau im nächsten Jahr. Ebenfalls in 2009 oder 2010 solle eine landkreiseigene Fläche an der Einmündung der Straße Ohe in die Bergedorfer Straße zum „Rastplatz“ avancieren – mit neuem Buswartehäuschen, kleiner Grünanlage, Info-Tafel über die Geschichte von Bergedorf und Sitzmöglichkeiten.

„Noch in der Diskussion“ befinde sich das Radwege-Projekt entlang der Alten Dorfstraße (vom Denkmal bis Tange), das mit rund 500 000 Euro veranschlagt sei.

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