Kirchhatten „Wir leben mit, in und für unseren Verein“, machte die zweite Vorsitzende des Landfrauenvereins Kirchhatten Ria Schröder in ihrem Rückblick auf die Vereinsgeschichte, am Mittwoch im Hotel zum Deutschen Haus in Kirchhatten, deutlich. Dieser besteht mittlerweile bereits seit 60 Jahren, was die Landfrauen zum Anlass nahmen, dies mit Vertretern aus Politik und Kirche zu feiern.

Neben allerlei Döntjes, Sketchen und auch musikalischer Begleitung des Kirchhatter Landfrauenchores stand vor allem die Entwicklung des Vereins und deren Mitglieder im Vordergrund.

So fand am Freitag, 4. Februar, 1955 die Gründungsversammlung im Deutschen Haus statt, auf der Dora Garbade, die Gründerin des Landfrauenverbandes Weser-Ems, den ersten Vortrag hielt. Zehn Jahre behielt dann zunächst Erna Große-Knetter die Fäden als erste Vorsitzende in der Hand, berichtete Ursel Wolff, die nun schon seit 1998 dem Verein vorsteht. Von den damals 48 Gründungsmitgliedern konnte sie am Mittwoch noch Hella Bruns und Magda Schweers, die bereits mit 21 Jahren damals dem Verein beitrat, begrüßen.

Das ehrenamtliche Engagement hob denn auch Agnes Witschen, Vorsitzende des Landfrauenverbands Weser-Ems, hervor. „Wir vermitteln Wissen, vertreten kompetent unsere Interessen und wir leben Kommunikation“, verdeutlichte sie und verwies dabei unter anderem auf den regelmäßigen Austausch der Landfrauen.

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Während früher bei den regelmäßigen Treffen die Fachvorträge über Hühnerhaltung, Jungvieh und Schweinezucht oder über „moderne Geräte“ wie eine Geschirrspülmaschine gehalten wurden, bestimmen heute Themen wie Rechts- und Sozialfragen, Gedächtnistraining, Modenschau und Kultur das Programm, sagte Schröder. Denn: Lediglich acht von 232 Mitgliedern seien noch aktiv in der Landwirtschaft tätig, berichtete sie. Im Gründungsjahr stammten derweil noch alle Mitglieder aus der Landwirtschaft. Aber auch Generationsprobleme und Rechtsfragen waren damals schon aktuell.

Auch die regelmäßigen Fahrten und Ausflüge finden noch wie gewohnt statt, erzählte Schröder – wenn auch nicht mehr wie damals mit Hut und Mandel.

Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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