HUNTLOSEN HUNTLOSEN/GA - Für reichlich Diskussionsstoff sorgte auf der Jahreshauptversammlung des Sportfischervereins Huntlosen in Meyers Gasthof einmal mehr der Bootstourismus auf der Hunte. Um gegen schwarze Schafe vorgehen zu können, wurde von einigen Versammlungsteilnehmern eine Registrierungspflicht für die Boote gefordert. Andere sprachen sich für eine Ausweitung der den Anglern eingeräumten Polizeifunktion an den Gewässern aus. Vereinsvorsitzender Werner Knoop beendete die Debatte mit der Feststellung: „Es bleibt ein ewiges Ärgernis.“

Immerhin wartete der Vorstand auch mit einer erfreulichen Nachricht auf. Dem Verein ist es im vergangenen Jahr gelungen, ein Gewässer an der ehemaligen B 69 zwischen Hengstlage und Sage anzupachten. Die reine Wasserfläche des Baggersees ist rund sieben Hektar groß. Die Gewässerwarte des Vereins werden demnächst vorsichtige Besatzmaßnahmen mit Rotaugen und Rotfedern einleiten, hieß es. Außerdem wolle man den natürlichen Pflanzenwuchs fördern. Wenn alles nach Plan verlaufe, was durch ständige Gewässeruntersuchungen kontrolliert werde, könne der neue Angelsee in einigen Jahren zur Befischung freigegeben werden.

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Ein Dankeschön sprach der Vorstand Marcus Huntke aus, der momentan zum zehnten Mal einen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung durchführt. Bereits jetzt steht fest, dass am 8. Dezember der nächste Lehrgang stattfindet, sofern sich 20 Teilnehmer anmelden. Nochmals verstärken will der Verein seine Bemühungen um die Wiedereinbürgerung von Meerforelle und Lachs. Unerlässlich sei dafür eine Teilrenaturierung des Huntloser Bachs und der Einbau einer Fischtreppe in den Rittrumer Mühlbach. „Über beide Maßnahmen sind wir im Gespräch mit der Huntewasseracht und unserem Landesverband" berichtete Knoop und fügte hinzu, dass man diesbezüglich mit dem Möhlenvereen Ostrittrum an einem Strick ziehe.

Für eine 50-jährige Mitgliedschaft zeichnete der Vorstand Friedrich Görke aus Wildeshausen und Gerhard Mittelstädt aus Dötlingen aus. Für ein 25-jähriges Dabeisein ehrte der Verein Ulf Beckermann aus Huntlosen sowie in Abwesenheit Andreas Bötefür aus Dötlingen. Die Königswürde unter den Anglern erkämpfte sich in 2005 mit einem 1370 Gramm schweren Brassen Timm Ollenburg. Das Raubfischangeln gewann Thorsten Praetorius, der einen Hecht von 2880 Gramm an Land zog. Vereinbart wurde, dass sich die Mitglieder am 8. April um 13.30 Uhr zu einem ersten Arbeitsdienst auf dem Parkplatz bei der Kirche in Huntlosen treffen. Das Anangeln ist am 20. Mai in Westrittrum. Dort findet auch am 16. Juni die Aalnacht und das Sommerfest des Vereins statt.

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