URNEBURG Mit einem Ausflug nach Hannover hat die Damenabteilung im Schützenverein Urneburg ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. „Wir sind ja Frauen von 18 bis 80 Jahren“, erzählte Abteilungsleiterin Ute Tönjes. „Da war es gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden.“

Doch das ausgearbeitete Programm habe alle überzeugt: Ob Besichtigung des Rathauses, Stadtrundgang und Stadtrundfahrt oder der Besuch der Herrenhäuser Gärten, alle 44 Teilnehmerinnen seien „hellauf begeistert“.

Doch nicht nur das Ausflugsprogramm überzeugte. Auch beim Rückblick von Hilde Schröder – von 1980 bis 2001 Damenabteilungsleiterin – auf 40 Jahre Frauen-Schießen in Urneburg, wurde manch vergessene Erinnerung wieder wach. So erinnerte Schröder an die Anfänge, als die Frauen beim Anbau der Schießhalle 1965/66 zunächst nur die Verpflegung der arbeitenden Männer übernommen hatten, dann aber die Idee hatten, selber mal zu schießen. Nach einigem Üben durften die Frauen beim Schützenfest 1966 dann auch erstmals drei Schüsse abgeben – am treffsichersten erwies sich Lisa von Seggern. Erna Müller sei es gewesen, so Schröder, die ein Jahr später auf der Hauptversammlung den Antrag auf Bildung einer Damenabteilung gestellt habe. Und dem seien die Männer – wenn auch teils mit Zögern – schließlich gefolgt. Besonders stolz sind die Urneburger Schützinnen auch darauf, dass die Abteilungsgründung solche in Nachbarvereinen nach sich zog.

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Schmunzelnd erinnerte Hilde Schröder noch einmal an das Jahr 1980, als sie die Abteilung übernahm – „im Glauben für drei Jahre“, meinte sie. „Aber aus den drei wurden 20.“

Doch der Rückblick galt nicht nur dem Schießsport. Auch die Geselligkeit sei nie zu kurz gekommen, betonten die Damen. So hatte Hilde Schröder von 1970 bis 2006 „46 Fahrradtouren bei schönem Wetter, fünf mit dem Auto wegen Regens und eine Wanderung“ aufgelistet. Hinzu kamen Ausflüge, die unter anderem nach Worpswede, Bad Segeberg und Emden führten – sowie jetzt nach Hannover.

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