Schönemoor Erst vor einer Woche hat der Schützenverein Schönemoor sein Schützenfest gefeiert und sein neues Königshaus proklamiert. Doch bereits für diesen Donnerstag, 12. Juni, lädt der Vorstand seine Mitglieder zur Nachproklamation um 19 Uhr in die Schießhalle ein. Der Grund: Sascha Rilinger, am 1. Juni proklamiert, musste Königskette und -krug abgeben.

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Der 38-Jährige sei „wegen vorsätzlicher Täuschung des Vereins nachträglich disqualifiziert worden“, teilte Schriftführer Raimund Lossie im Auftrag des Vorstands mit. Nach Erkenntnissen des Vereins hätte Rilinger bereits zum Zeitpunkt des Königsschießens eine gegen ihn verhängte Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten antreten sollen. Diesen Umstand habe er trotz Befragung durch den Vorstand verschwiegen. „Wenn wir das gewusst hätten, wäre er nicht an den Start gegangen“, hieß es in Vorstandskreisen. Um welchen Vorwurf es sich handelt, teilte der Verein nicht mit. Nach NWZ -Informationen wurde der frühere Postbote im Vorjahr verurteilt, knapp 32 000 Postsendungen unterschlagen zu haben. Seine Anwältin hatte Berufung angekündigt. Für die NWZ  war der Ex-König am Montag nicht zu erreichen.

Als neuer König soll am Donnerstag voraussichtlich Mike Richter proklamiert werden. Der Schützenverein hatte bereits am Haupttag des Schützenfestes Pech: Der Jugendspielsmanns- und Fanfarenzug Elsfleth war nicht zum Ausmarsch und der Königsproklamation erschienen. Gegenseitige Schuldvorwürfe der Vorsitzenden waren die Folge (die NWZ  berichtete).

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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