AHLHORN AHLHORN - 64 Hauptschülerinnen und -schüler der Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn haben im April ein dreiwöchiges Betriebspraktikum in Unternehmen und Einrichtungen der Gemeinden Großenkneten und Wardenburg, in Wildeshausen und Cloppenburg absolviert. Sie sammelten erste berufspraktische Erfahrungen im Handwerk (Kraftfahrzeug- und Elektrohandwerk), und im Dienstleistungsbereich, in Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern. Betreut wurden sie dabei von den Klassenlehrern der Klassen H8a, H8b und H8c, Heiner Schulte, Alfons Schnieders und Rudolf Wübbeler.

Rudolf Wübbeler stattete unter anderem Christopher Aberle aus Ahlhorn und Chritoph Schoner aus Bissel, die gemeinsam ihr Praktikum in Hans-Hermann Brünings Baumschule mit Pflanzencenter in Ahlhorn absolvierten, einen Besuch ab. „Den Betrieb für unser Praktikum durften wir uns selbst aussuchen“, sagte der 14-jährige Christopher Aberle aus der Klasse H8a. „Ich habe mir die Baumschule ausgesucht, weil mir die Arbeit an der frischen Luft besser gefällt als ein Bürojob“, erklärte Christoph Schoner aus der H8c, der ebenfalls 14 Jahre alt ist.

Zu ihren Aufgaben während des Praktikums gehörten unter anderem Rasenmähen und das Umsetzen von Pflanzen. „Wichtig ist vor allem aber auch, dass die Schüler frühzeitig das Arbeits- und Sozialverhalten lernen“, sagt Klassenleiter und Arbeit/Wirtschaft-Lehrer Rudolf Wübbeler, „mit allem, was dazu gehört, wie zum Beispiel Pünktlichkeit.“

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Es sei notwendig, so Wübbeler, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft zu intensivieren. Neben einem zweiten, diesmal zweiwöchigen Praktikum, das die Hauptschüler in der neunten Klasse absolvieren werden, nannte er eingestreute Praxistage und Betriebsbesichtigungen als weitere Möglichkeiten für Kooperationen.

„Wenn man die hohe Zahl an Abbrechern während der Ausbildung betrachtet, ist es besonders wichtig, die richtigen Auszubildenden für die richtigen Betriebe zu finden“, betonte Wübbeler.

Durch Praktika könnten die Schüler schon früh herausfinden, ob die Arbeit in bestimmten Betrieben zu ihnen passt oder nicht. „Unser Dank geht an alle Betriebe und Einrichtungen für die gute Betreuung und Zusammenarbeit“, sagte Rudolf Wübbeler. „Wir hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

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