Harpstedt Das Naturschutzgebiet „Wunderburger Moor“ im Flecken Harpstedt muss ständig gepflegt werden. Dass die Beweidung durch eine Schafherde zum Erfolg führt, davon konnten sich Georg Schinnerer vom Kreis-Naturschutzamt, SPD-Landtagsabgeordneter Axel Brammer und Alt-Landrat Hermann Bokelmann vor Ort überzeugen.

Vor drei Jahren waren bereits neue kleine Triebe der Heide zu sehen, weil durch die Beweidung wieder Luft und Sonne an den Boden kam. Die Heidefläche ist derzeit in gutem Wuchs und voller Blüte.

Allerdings wachsen gleichzeitig Gräser und kleine Birkenbüsche, die sehr schnell die Heide wieder unterdrücken können. Eine ständige Pflege ist daher erforderlich.

Dass das Wunderburger Moor ein wertvolles Stück Natur ist, beschreibt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Internet wie folgt: „Das 34 Hektar große Schutzgebiet beherbergt eines der bestentwickelten Kleinmoore. Es ist geprägt durch ein Mosaik von offenem Wasser, Moorheiden, Röhrichten, Kleinseggen-Zwischenmooren und Birkenbruchwäldern.“

Georg Schinnerer erinnerte daran, dass der Landkreis zwar für die Pflege zuständig ist, für deren Finanzierung das Land aber sorgen muss. Die Pflegegelder werden aber vom Land vorrangig für FFH-Gebiete verwendet, und die sonstigen Naturschutzgebiete werden nicht berücksichtigt. Brammer, der sich freute, dass die Heide sich so gut wieder entwickelt hat, will deshalb beim Umweltministerium vorsprechen.

Jan-Ole Strahl, der zurzeit den Landtagsabgeordneten als Praktikant begleitet, war überrascht von der Schönheit des versteckt liegenden Kleinodes, in dem früher Harpstedter Ackerbürger Torf gestochen haben, und hinter dem sich jetzt moderne Windräder zur Energieversorgung drehen.

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