DÖTLINGEN Die Paukenschläge mit einem Spitzenpreis von 32 000 Euro wie in Jahr 2006 fehlten zwar, aber die diesjährige Dötlinger Sportpferdeauktion konnte das Vorjahresergebnis von 440 000 Euro Gesamtumsatz noch einmal um rund 50 000 Euro überbieten. Das höchste Gebot lag bei 22 000 Euro und damit klar über dem Bestpreis des Vorjahres mit 17 000 Euro. Rund 1000 Besucher hatten sich am Sonnabend auf dem Hof Aschenbeck und in der Reithalle der Waldreitschule Dötlingen zum Auktionstreffen eingefunden.

40 Reitpferde, 38 Fohlen, drei Zuchtstuten und vier Ponys wechselten den Besitzer. Insgesamt kamen 85 Pferde „unter den Hammer“ und verhalfen der Dötlinger Sportpferdeauktions GmbH (DAS) zu einem zufrieden stellenden Verlauf.

Auktionator Johann Harms (Twistringen) sparte nicht mit Lob. „Wir haben auch in dieser zwölften Auktion bewiesen, dass es bei uns moderne und qualitativ sehr gute Sportpferde zu ersteigern gibt.“ Als Bestätigung werteten Harms und sein Auktionsteam das Interesse von etwa 1000 Pferdefreunden aus dem In- und Ausland. „Erstmals konnten wir sogar drei Damen aus Australien begrüßen, die sich einen Tisch reserviert hatten“, bemerkte Harms. Auch wenn die Australierinnen kein Pferd ersteigerten, konnten sie sich in der Gesellschaft von Käufern aus Dänemark, der Schweiz, England, den Niederlanden und natürlich aus ganz Deutschland wohl fühlen.

Das zeigt auch, wie sich die verkauften Pferde verteilen: Allein zehn wechselten in die Niederlande. Vier werden künftig in Dänemark aufgestallt und zwei in England. Die 22 000 Euro wurden für „Scarlett of York“ gezahlt, eine Oldenburger schwarzbraune Stute von dem Hengst Stedinger aus einer Oldenburger Mutter von Corradino und Silvio I. Auktionator Harms bezeichnete „Scarlett“ als „ein Denkmal von einem Pferd und Top-Talent“. Künftig steht die Stute in einem Ausbildungsstall in Bremen. Insgesamt wurde bei den 40 versteigerten Reitpferden ein Durchschnittspreis von 8400 Euro erzielt.

Verhalten zeigten sich die Käufer, wie bei anderen Auktionen auch, bei den Fohlen. Von den 38 versteigerten Jungpferden blieb am Ende der dunkelbraune Oldenburger Hengst „Samino“ von Sandro-Hit/Rubinstein I/Ramino, das teuerste Fohlen. Für den Hengst wurden 6500 Euro gezahlt. Der Durchschnittspreis lag bei 3050 Euro.

4510 Euro zahlten die Pferdekäufer durchschnittlich gesehen für die vier versteigerten Ponys. 8000 Euro wurden als Höchstgebot für „Bentley HS“, ein Rapp-Hengst von Burlington S, ausgegeben.

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