SANNUM Die Einrichtung einer Stiftung und die Überführung eines Teils des Vereinsvermögens des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum e.V.“ in Höhe von 5000 Euro in ein Stiftungsvermögen ist zumindest vorerst vom Tisch. Während der Mitgliederversammlung gab es am Ende nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Obwohl in der Einladung zur Versammlung die notwendige Satzungsänderung des § 2 schon abgedruckt worden war, beschloss der Vorstand in seiner Sitzung vor der Mitgliederversammlung, die Änderung nicht mehr vorzunehmen. Rolf Jessen und Michael Feiner hielten entgegen, dass die Bürger die Meinung hätten, das Geld lieber direkt im Haus Sannum zu investieren. „Ich sehe in der Sache keine Vorteile“, meinte Jessen. Feiner sah die Möglichkeit, in Bausteinen die Summe von 5000 Euro zweckgebunden zu sammeln und dann in die Stiftung einzuzahlen.

Dem hielt Axel Janßen entgegen, dass es lediglich darum gehe, eine sinnvolle Option offen zu halten und der Passus zunächst überhaupt in die Satzung aufgenommen werden solle. Zweiter Vorsitzender Dr. Detlev Lauhöfer betonte: „Es geht nicht um die übliche Spende. Eine Stiftung bringt uns in eine andere Liga. Das Geld wird dort nicht verplämpert.“ Janßen: „Mit einer Stiftung hätten wir ein zweites Gleis zum gleichen Ziel, auf dem andere Geldquellen angezapft werden könnten.“

Bei den Vorstandswahlen wurden 1. Vorsitzende Heike Wolters-Becker und 2. Vorsitzender Dr. Detlev Lauhöfer sowie Kassenwart Michael Feiner wiedergewählt. Für Schriftführerin Ulrike Meyer kam Silke Müller ins Amt. Die Beisitzer Isabel Hüppe, Ingrid Neuhaus und Pastor Michael Ohms schieden aus. Dafür kamen Klaus Rusinowskyj, Anke Marien und Ulrike Meyer als neue Beisitzer ins Amt. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Karl-Heinz Beyrow, Rolf Jessen, Gabriele Müller, Karl-Heinz Noisternigg, Traute Schröder und Christa Vezis.

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In ihrem Jahresbericht ging die 1. Vorsitzende Heike Wolters-Becker auf das zehnjährige Bestehen des Fördervereins ein. Gleichzeitig erinnerte sie an die verschiedenen Vorhaben wie Abendmenü, drei Ausflüge und die Öffentlichkeitsarbeit, Einweihung des Pavillons in der Außenstelle Sandkrug, die Anschaffung einer Aufstehhilfe mit Spende der Airbus-Beschäftigten und dem Erlös aus dem Abendmenü, die Projekte Besuchsdienst, Kirchgang und Hexenmarkt im Herbst. Im Ausblick wurde das Fußball-Projekt genannt, das Dr. Lauhöfer anschieben will sowie das Chor- und Waldschule-Projekt von Ulrike Meyer und Silke Müller.

Hans-Werner Kuhlmann berichtete, dass mit steigender Tendenz zurzeit 149 stationäre Plätze angeboten werden. 122 hoch qualifizierte Mitarbeiter seien in Beschäftigung. Trotz des hohen Lohnniveaus arbeite die Einrichtung wirtschaftlich. Der Etat beläuft sich momentan auf rund 4,9 Millionen Euro. Seit drei Wochen gebe es in Huntlosen eine weitere Außengruppe (sechs Plätze), geplant sei ein Pflegebereich (36 Plätze). Das Projekt „Gut Sannum – Freiraum für alle“ sei angeschoben und beschäftige sich mit einer Optimierung der Außenanlagen.

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