Sandkrug Auf die in der NWZ-Ausgabe vom vergangenen Mittwoch veröffentlichten Vorwürfe der Tweelbäker Landwirtin Karin Lüschen-Strudthoff, der Nabu sei bei der laufenden Unterschriftenaktion für das Volksbegehren Artenvielfalt selber gar nicht über die Inhalte im Bilde, reagiert Nabu-Sprecher Helmuth Koopmann (Sandkrug):

„Manchmal muss man ja staunen. Da lese ich im Leserbrief vom 1. Juli von Frau Lüschen-Strudthoff, die Nabu-Vertreter hätten den Gesetzestext des Volksbegehrens nicht gekannt. Leider mussten wir in der Diskussion mit den anwesenden Landwirten, die offenbar gekommen waren, um den Ablauf der Unterschriftenaktion zu stören, feststellen, dass völlige Unkenntnis über das Volksbegehren herrschte und die vorgebrachte Kritik sich in erster Linie auf die Notsituation der Landwirte bezog und eine Verbindung zum Naturschutz nicht hergestellt werden konnte. Es wurden keine konkreten Punkte aus dem Volksbegehren benannt, die Grundlage ihrer Kritik waren.

Wir haben uns mehr als drei Stunden intensiv bemüht, ein inhaltliches Gespräch über die Hintergründe zu führen. Wie in der Vergangenheit wurde aber immer nur mit dem Finger auf andere gezeigt und versucht, andere für den katastrophalen Artenrückgang verantwortlich zu machen und den eigenen Anteil zu leugnen. Es wurde immer wieder auf die Absichtserklärungen des „Niedersächsischen Weges“ als bessere Alternative verwiesen, ohne zu wissen, dass die darin enthaltenen Forderungen nahezu mit dem Gesetzestext des Volksbegehrens deckungsgleich sind.

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Was mich besonders verärgert ist, dass Frau Strudthoff versucht, die eben beschriebene Unkenntnis dem Nabu zuzuschieben.

Auf die noch erhobenen Vorwürfe bezüglich der Mitgliedsbeiträge will ich nur insofern eingehen, dass aktiver Naturschutz auch Geld kostet und der Reparatur der inzwischen arg ramponierten Natur dient. Wenn man nach solchen Gesprächen solch einen Leserbrief lesen muss, fragt man sich, ob man die verwendete Zeit auf beiden Seiten nicht besser hätte nutzen können.“

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