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Sage-Haast Eine besondere Ehrung für engagierte Mitarbeiterschaft konnte Reiner Seeger während der Jahreshauptversammlung des Hegeringes Ahlhorn im Landhaus Otte in Sage-Haast vornehmen. Er überreichte Albert Stahl aus Ahlhorn die Verdienstnadel Silber des Deutschen Jagdverbandes im Beisein von Kreisjägermeister Friedrich Hollmann.

Zudem konnte Willy Böhmer (Bissel) die Treuenadel für 60-jährige Mitgliedschaft entgegennehmen. Daneben zeichnete Seeger Hannes Behrens für seine 40 Jahre währende Treue zum Jagdwesen aus. Gleiches gilt für Kurt Martens, Dr. Hermann Meyer und Heiner Oltmann. Letztere nahmen nicht an der Versammlung teil. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Jägerschaft wurden Enno Seeger und Stefan Seeger geehrt.

Erfreut zeigte sich der Hegeringleiter von elf neuen Mitgliedern, die dem Hegering beigetreten sind. Daneben stellte Reiner Seeger in seinem Bericht heraus, dass die Schalenwildbestände (Damwild, Schwarzwild und Rehwild) als stabil anzusehen seien. Auch sei das Geschlechterverhältnis beim Damwild durch die jahrelangen Hegemaßnahmen verbessert worden.

Im Hegering Ahlhorn kamen im vergangenen Jagdjahr (1. April 2018 bis 31. März 2019) 52 Stück Damwild zur Strecke. Außerdem gibt der Streckenbericht 182 Stück Rehwild und 21 Stück Schwarzwild her. Dauersorge bereiten die Niederwildbestände von Hase, Kaninchen und Fasan. Seeger: „Seit Jahren gibt es einen Abwärtstrend, der sicherlich dem Strukturwandel in der Naturlandschaft geschuldet ist.“

Passend dazu hielt Gast Max Hunger, Hegeringleiter Großenkneten, einen Vortrag über die Überlebensrate von Fasanenküken. Diese mehrjährige, aber nicht repräsentative Studie war von der Tierärztlichen Hochschule Hannover als Fasanenprojekt Lingen 2016-2018 vorgestellt worden. Themen wie Prädation, Raumnutzung, Überleben und Ernährung wurden dabei näher untersucht.

Wie Hunger berichtete, sei der Schlüsselfaktor das Kükensterben. Nur ein ganz geringer Anteil der Küken überlebt. Der Grund: Die Ernährungsbedingungen sind ungenügend. Den Rest erledigen Prädatoren (Raubtiere wie Fuchs und Co).

Verbesserungen in der Nahrungskette und damit in der Landschaft erhoffen sich die Jäger über das vermehrte Anlegen von Blühstreifen. Dazu wurde der Biotopfonds der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst vor Jahren gegründet. Seeger: „Aus diesem Fond werden Blühsaatgutmischungen kostenlos an Interessenten aus dem Landkreis abgegeben. Bei der Raiffeisen-Warengenossenschaft Bissel-Halenhorst kann das Saatgut abgeholt werden. Wir hoffen dadurch dem Abwärtstrend der Niederwildbestände ein Stück entgegenwirken zu können.“

Schießsportobmann Garlich Grotelüschen berichtete von den Schießsportaktivitäten im Berichtszeitraum.

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