Huntlosen Der Vorstand des FDP-Ortsverbands Großenkneten ist bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Meyer in Huntlosen im Amt bestätigt worden. Der Vorsitzende Werner Knoop erhielt erneut das Vertrauen. Gleiches gilt für die Stellvertreterin Marie-José Niehsen. Der Posten der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden wurde nicht erneut besetzt. Während der Sitzung hatte man sich darauf geeinigt, den Posten nicht erneut zu besetzten. Bislang hatte Imke Haake die Position inne.

Ebenfalls wiedergewählt wurden Schatzmeister Rüdiger Pohl und Geschäftsführer Hennig Kappelmann. Sein Stellvertreter bleibt Michael Feiner. Nach dem Wegzug von Dr. Jürgen Walter Becker ist Imke Haake Schriftführerin. Außerdem bekleidet sie ebenso das Amt der Pressewartin nach Wiederwahl. Als Besitzer gewannen Herbert Hillen, Heinz Siemer, Rolf Jessen und Hermann Wilke das Vertrauen der Kneter Liberalen.

Im Verlauf der Versammlung stellte Fraktionsvorsitzende Imke Haake die vergangenen 15 Monaten dar. „Ein Jahr wie 2013 brauchen wir so nicht wieder“, meinte sie. Die Bundestagswahl, aber auch die Bürgermeisterwahl sowie der Diskussion um die geplante Hähnchenschlachterei in Ahlhorn hätten viel Kraft gekostet.

Imke Haake verwies in ihren Bericht aus der Gemeindearbeit auf verschiedene Anträge zusammen mit der CDU. Als Beispiel nannte sie den Erhalt der prägenden landwirtschaftlichen Betriebe. Der Antrag solle der Planungssicherheit dienen, aber auch einer Zersiedelung im Außenbereich entgegenwirken. Daneben ging es um die Unterstützung von Privatpersonen bei energetischen Maßnahmen. Hier wolle man sich am Dötlinger Förderungs-Beispiel orientieren.

Thema war auch die Ansiedlung der Firma Refood in Ahlhorn. Aufgabenfeld ist die Speisereste-Entsorgung. „70 bis 80 Arbeitsplätzen werden im Metropolpark kommen, allerdings auch eine Biogasanlage und Gärreste. Die sollen aber laut Firmenleitung vertraglich gesichert nicht in der Gemeinde entsorgt werden“, meinte Haake. Auch stellte sie das geplante Baustoffzentrum im Flugpark vor. Auch hier würden eventuell anfallende Giftstoffe andernorts entsprechend entsorgt.

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Marie-José Niehsen dazu: „Auf der einen Seite bringt das Steuereinnahmen, auf der anderen wird aber so auch ein Müll-Entsorgungsverkehr geschaffen, der Lastwagen fahren lässt.“ Niehsen mahnte, weiter selbstkritisch zu sein. Andere Stimmen verlangten mehr eigene Standpunkte und Kritik bei kommenden Vorhaben.

Überhaupt seien Lärm und Verkehr in Ahlhorn ein Thema. MdL Christian Dürr versprach, sich an den Verkehrsminister Olaf Lies zu wenden und um einen Ortstermin zu bitten. Daneben berichtete Dürr über aktuelle Themen aus Hannover.

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