HUDE Auf die Freude folgt der Ärger. So könnte der Stimmungsumschwung beschrieben werden, wenn in Hude die Sprache auf den neu errichteten Trimmpfad kommt. Die Landjugend Sandersfeld hat in einer 72-Stunden-Aktion am Huder Bach einen Trimm-pfad mit zehn Stationen gebaut. Und schon jetzt – keine zehn Tage später – sind am Pfad Spuren von Vandalismus zu erkennen.

„Das ist ein Ärgernis, dass hier die Schilder gleich schon wieder abgerissen worden sind“, sagt Anwohner Anton Bünger erbost.

Verärgert reagieren auch Gemeindeverwaltung und die Landjugend. „Die Täter sollten sich Gedanken machen. Es ist ein Unding, ehrenamtliche Arbeit einfach so zu zerstören“, sagt Arne Wachtendorf von der Sandersfelder Landjugend. Er schätzt, dass die 67 freiwilligen Helfer insgesamt rund 2000 bis 2500 Arbeitsstunden investiert haben. Und nun das.

„Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, der Trimmpfad ist eine Bereicherung des gesamten Bereiches des Schul-, Sport-, Freizeit- und Erholungszentrums rund um den Huder Bach“, sagt Fachbereichsleiter Uwe Schubert.

„Die Gemeindeverwaltung bittet eindringlich um Respektierung dieser gesamten Anlage, die mit großem ehrenamtlichen Engagement der Landjugendmitglieder entstanden ist. Diese Arbeit sollte respektiert werden, Vandalismus ist hier fehl am Platze“, so Schubert. Die Gemeindeverwaltung werde im Rahmen ihrer Möglichkeiten verstärkt kontrollieren, es sollte aber selbstverständlich sein, diese Art der Einrichtungen zu akzeptieren.

Der Gemeindeverwaltung ist darüber hinaus bekannt geworden, dass immer mehr Hundekot in den Anlagen entdeckt werde. „Die Hundehalter sollten auch für die Beseitigung Sorge tragen“, heißt es von Seiten der Verwaltung. Auch Arne Wachtendorf ruft die Hundehalter dazu auf, beim Gassi gehen aufzupassen, wo die Hunde ihr Geschäft erledigen.

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Die siebenjährige Meret, Enkelin von Anton Bünger, sieht das ähnlich. Sie hat sich an der Leiter entlang gehangelt und „das hat ganz viel Spaß gemacht.“

Für Fragen zum Thema steht im Rathaus als Ansprechpartner Uwe Schubert, 04408/92 13-32 zur Verfügung.

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