WILDESHAUSEN An Silvester abrudern und abpaddeln und am Neujahrstag gleich wieder anrudern und anpaddeln – so ist es Tradition beim Wassersportverein Wildeshausen (WSW). Doch an diesem 1. Januar war etwas anders: Das neue Vereinsruderboot wurde vorm Bootshaus an der Hunte getauft und dann zu Wasser gelassen.

Einem der ältesten Mitglieder des Vereins, Gerhard Bajorat, war die Ehre zuteil geworden, den feuerroten „Dreier mit Steuermann“ auf den Namen „Eisvogel“ zu taufen. „Wenn wir die Hunte hochfahren, sehen wir häufiger einen Eisvogel“, erklärt Pressewartin Ingrid Klein die Namenswahl. Warum bei der Auswahl des 9,80 Meter langen Mannschaftsbootes die Entscheidung auf das ungewöhnliche „Format“ Dreier mit Steuermann fiel, begründet Klein so: „So sind unsere Bootsplätze besser belegt.“ Beim Vierer sei häufig ein Platz nicht besetzt und man müsse mit einem „Loch“ rudern.

Taufpate Gerhard Bajorat bedankte sich bei den zahlreichen großzügigen Spendern, die diese Neuanschaffung möglich gemacht hatten, allen voran das Unternehmen Exxon Mobile. Sein letztes Mannschaftsboot übrigens, ein Vierer mit Steuermann, kaufte der WSV im Jahr 2000.

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Ein Blick auf die Aktivitäten des WSV im zurückliegenden Jahr lässt vermuten, dass das neue Vereinsboot in 2008 nicht oft im Bootshaus liegen wird. Viele Tages- und Wochenendfahrten auf Weser, Elbe, Ems und Aller sowie Rundkurse auf Kanälen und Flüssen in ganz Norddeutschland sorgten für ein abwechslungsreiches Programm.

Die Ruderer unternahmen 1195 Ausfahrten und legten dabei insgesamt 34 015 Kilometer zurück. Fahrtenabzeichen wurden 15 abgelegt. Die Kanuten legten in Jahr 2007 12 000 Kilometer zurück. Die Spitzenleistung zeigte Antje Kläner, die allein 4284 Kilometer für ihr Fahrtenabzeichen paddelte.

In diesem Jahr, so Ingrid Klein, sollen noch gezielter kurze Strecken in der näheren Umgebung als Wochenendtouren angeboten werden, an denen auch Familien mit kleineren Kindern teilnehmen können. Außerdem wird es ab 6. Februar jeden ersten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr einen Stammtisch geben.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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