WILDESHAUSEN Die drei unterrichtlichen Bausteine der Berufsbildenden Schulen Wildeshausen unter dem Motto „Rote Karte – BBS gegen Rechts“ sind auf eine große Resonanz gestoßen. So lautet die Bilanz der Veranstalter.

Der erste Baustein, eine Ausstellung zum Thema „Rechte Jugendkulturen – Zwischen Lifestyle, Clique und Partei“, wurde von 500 Schülern besucht. Rund 350 Jugendliche führten im zweiten Angebot ein Experten-Gespräch mit Vertretern vom Polizeikommissariat aus Delmenhorst. Das dritte Projekt, die Analyse des Jugendfilms „Die Welle“, eine Aufarbeitung der Manipulation durch eine Diktatur, besuchten 450 Teilnehmer.

Bewusstsein stärken

„Aber nicht allein die Quantität der Angebote ist entscheidend. Wir haben das Gefühl, dass viele Schüler zum Nachdenken angeregt wurden, das Thema Rechtsextremismus und rechtes Gedankengut zu hinterfragen. Rechts ist nicht die Alternative zur Lösung von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen in einer EU-orientierten und globalisierten Welt“, so Rudolf Boning, Fachleiter für Politik an der BBS, der die Bausteine in Abstimmung mit seinen Fachkollegen organisierte.

„Wir haben vorher vieles nicht gewusst über Symbole, Erkennungszeichen und die Struktur rechter Musik“, so die Auszubildenden Nadine Melcher und Michel Harms. Genau wie diese beiden zeigten sich viele Teilnehmer überrascht, wie leicht auch heute noch Manipulation betrieben werden könne, wie der Film „Die Welle“ verdeutliche.

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Aufklärung auf jeder Ebene

„Solche vielfältigen und guten Informationen sollten von Schulen und öffentlichen Institutionen viel häufiger gegeben werden, auch für Eltern“, sagten Fabian Bahrs und Verena Kubiak von der Fachoberschule Wirtschaft. Viele Schüler stellten in der Nachbesprechung die Forderung auf, dass Freizeiteinrichtungen, soziale Projekte und Beratungsstellen sowie Aufklärungsveranstaltungen auf kommunaler und Landesebene stärker gefördert werden müssten, wie die Fachlehrer Barbara Assmann-Meivers und German Flitz bestätigen.

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