Dötlingen Mit schwerer Schlagseite kämpft sich das Vereinsschiff Waldreitschule Dötlingen e. V. zu Aschenbeck zurzeit durch stürmische See. Wechselnde Vorstände, Probleme mit dem Verpächter und rückläufige Mitgliederzahlen lassen den einstigen Vorzeigeverein des Kreisreiterverbandes Oldenburg jetzt ums Überleben kämpfen.

Knapp 40, der rund 120 Vereinsmitglieder, trafen sich am Donnerstagabend in der Reiterklause auf dem Hof Aschenbeck zur außerordentlichen Mitgliederversammlung. Gewählt wurde ein Notvorstand mit Christa Verhaag, Renate Hocke und Andrea Kratzmann als erste, bzw. zweite und dritte Vorsitzende.

Fünfstellige Schulden

Hintergrund ist der Rücktritt des bisherigen Vereinsvorsitzenden Sigi Banka, der zusammen mit der Kassenwartin Miriam Conrad während der ordentlichen Versammlung am 19. September auf Gut Altona seinen Amtsverzicht erklärt hatte. Während Bankas Jahresberichts wurde klar, dass der Verein ein fünfstelliges Schuldenloch zu füllen hat.

Der Notvorstand soll nun die Lage aufarbeiten. Dazu gehöre auch die Ermittlung des tatsächlichen Schuldenstandes.

Bis 2017 hat die Waldreitschule einen rechtsgültigen Pachtvertrag mit der Familie Aschenbeck mit allen Rechten und Pflichten. Der Vertrag ermöglicht die Nutzung der Reithalle gegen Rechnung.

Pachtzins steht aus

Da der Pachtzins für den Monat Oktober säumig war, kam es während der Versammlung zu einer spontanen Geldsammlung, die 505 Euro der rund 800 Euro Pachtschulden zusammenbrachte und als positives Signal an den Verpächter gedacht war.

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In diesem Zusammenhang ruft der Verein alle Freunde und Förderer auf, mit einer Spende zu helfen, den Verein aus seiner misslichen Lage zu befreien und damit auch ein Stück Tradition im Pferdesport im Oldenburger Land zu erhalten.

Christa Verhaag meinte dazu: „Das Ganze muss nun zu einem guten Ende geführt werden.“

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