GANDERKESEE Der Reiterverein Ganderkesee braucht ein neues Dach überm Kopf: Die Eternitplatten auf der Reithalle am Donnermoor sind alt – und vor allem enthalten sie Asbest. Die Pläne zur Dachsanierung liegen inzwischen vor, Zuschussanträge sind gestellt und größtenteils bewilligt, in diesem Sommer sollen die Arbeiten erledigt werden. Viel Zeit hat der Verein dafür aber nicht. „Uns bleiben nur rund 14 Tage in den Sommerferien“, schilderte der stellvertretende Vorsitzende Klaus Horstmann am Mittwochabend vor Mitgliedern der CDU-Gemeinderatsfraktion.

Die Politiker wollten sich über das Projekt informieren, nachdem die Fördermittel im Haushalt 2009 eingestellt worden sind. 50 000 Euro wurden laut Fraktionschef Dietmar Mietrach von der Gemeinde bewilligt. Der Kreissportbund, ergänzte Horstmann, habe 18 300 Euro zugesichert, ein Zuschuss in gleicher Höhe könne vom Landkreis Oldenburg erwartet werden.

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Der Reiterverein hat allerdings eine Investitionssumme von 213 000 Euro errechnet. „Jetzt müssen wir prüfen, ob wir bei der Planung noch abspecken oder etwas verschieben können“, sagte Horstmann. Das größte Problem sei aber der Zeitdruck, denn während der Arbeiten müsse der Betrieb in der Reithalle komplett ruhen – das sei nur in der Mitte der Sommerferien möglich.

Wegen des Asbeststaubes, der beim Abbau des alten Daches freigesetzt werden könnte, müssen die Pferde ausquartiert und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Ob die vorhandenen Leimbinder sanierungsbedürftig sind, müsse man dann sehen, so Horstmann. Sie sollen aber, wenn möglich, auch das neue Dach tragen – eine 2900 qm große Stahltrapez-Konstruktion. Diese wird von unten mit einem Vlies beschichtet, um das Kondenswasser aufzufangen, das bei der Arbeit mit Pferden freigesetzt wird. Die Reithalle, so Horstmann, solle schließlich keine „Tropfsteinhöhle“ sein.

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