Dötlingen Warum sind Sie heute hier? Was verbindet Sie mit dem Thema „Leben und Wohnen im Alter“? oder Wie können Sie sich vorstellen, in diesem Projekt mitzuarbeiten? Drei Fragen, die am Mittwochabend beim ersten Stammtisch auf Einladung der Projektgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ im Raum standen und gut 40 Anbieter von professionellen Dienstleistungen im Lopshof in Dötlingen zusammenführten.

Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch: Das stand im Mittelpunkt des ersten Stammtischs. Dazu gehörte auch der Wille, sich an dem ehrgeizigen Projekt in Dötlingen längerfristig zu beteiligen.

„Wir hatten in unserem Arbeitskreis gesagt: Wenn mehr als zehn Anmeldungen kommen, dann veranstalten wir den Abend. Dass es jetzt über 40 sind, ist umso erfreulicher“, sagte Elke Brunotte von der Gemeindeverwaltung. Sie hatte mit Kollegin Ute Vogt sowie den Ehrenamtlichen Hella Einemann-Gräbert, Anne-Marie Glowienka und Andrea Kratzmann den Stammtisch vorbereitet.

Unter dem Strich geht es darum, Anbieter von sozialen Diensten und anderen Dienstleistungen, Ärzte, Vereine und Institutionen mit in das Projektboot zu holen. Neben Aufbau eines Netzwerkes und Listung aller Angebote galt es, die Meinungen und Mitarbeitsmöglichkeiten von den „Profis“ abzufragen. In einem Fotoprotokoll wurden die Ergebnisse festgehalten.

Besonders interessierte dabei die Frage nach einer möglichen Mitarbeit, „denn wir brauchen engagierte Menschen, Unternehmen und Organisationen. Wir brauchen Sie“, wie Anne-Marie Glowienka eingangs darstellte. Sie betonte, dass bis 2030 jeder Dritte 60 Jahre alt sei. Jeder Zwölfte über 80. Derzeit sind allein in der Gemeinde 387 Personen 60 Jahre alt (bei 6154 Einwohnern). Es gebe Bedarf an Alten- und Pflegeheimen sowie Tagespflegeeinrichtungen. Nur so könne der Wegzug in betreute Wohnformen gestoppt werden.

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Vor diesem Hintergrund wurden die Antworten auf die Fragen dem „Drei-Säulen-Modell“ zu geordnet. Ein Modell, das unter dem Dach einer noch zu gründenden Genossenschaft weiter mit Inhalten gefüllt werden soll. „Nachbarschaft leben“, „Wohnen gestalten“ und „Pflege organisieren“ sind die Bereiche, in deren Bahnen das Zukunftsprojekt arbeiten soll.

Hella Einemann-Gräbert freute sich über das vielfältige Angebot. Es sei alles vorhanden. Nun müsse in die Konkretisierung eingestiegen werden, um das Dötlinger Modell für ein gesellschaftliches Miteinander voranzubringen.

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