Wildeshausen Die Dezentralisierung der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen schreitet weiter voran. Die Pro-Werkstätten Himmelsthür erhalten am Westring ein neues Gebäude. Dort wird nach Aussagen von Uwe Böhnke (Leiter Pro-Werkstätten) die Tagesförderung für 24 behinderte Personen mit erhöhtem Förderbedarf untergebracht. Ein Investor errichtet das 800 Quadratmeter große Gebäude neben der Produktionshalle am Westring. Die Kosten belaufen sich auf 1,3 bis 1,5 Millionen Euro. In dem Neubau werden ein Unterrichtsraum, eine Werkstatt, eine Lehrküche und ein Sanitärtrakt eingerichtet.

Mit dem Neubau soll im Sommer begonnen werden, der Einzug ist fürs erste Quartal 2017 geplant. „Eine letzte Genehmigung des Landessozialamtes steht zwar noch aus“, sagt Böhnke. „Doch wir sind optimistisch, dass wir die auch noch erhalten.“

Neben der Dezentralisierung wird ein weiteres Ziel verfolgt, nämlich das Angebot der Pro-Werkstätten zu erweitern. Dort arbeiten derzeit 60 Personen in der Montage und Verpackung von Elektroartikeln und Heimwerkerbedarf.

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In der Tagesförderung geht es laut Böhnke um Therapie, Pflege, Förderung und Produktion. Zwölf Personen mit erhöhtem Förderbedarf wechseln bereits am 1. März an den Westring und werden im vorderen Gebäudetrakt beschäftigt. Wenn der Neubau nebenan im nächsten Jahr fertig ist, ziehen sie dorthin um.

Dann folgen von der Dr.-Klingenberg-Straße weitere zwölf Personen. Sie sollen im Berufsbildungsbereich eine Art Ausbildung absolvieren. „Wir haben die Ausbildungspläne der Branchen Logistik, Gärtnerei, Recycling und Hauswirtschaft durchforstet und einzelne Bausteine herausgelöst“, erklärt Böhnke. „Wenn sie die meistern, haben sie eine Helfer- oder Werkerausbildung.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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