Fünfzig Gäste hatten einen Tisch bestellt, für 70 war sicherheitshalber gedeckt, dann kamen 110: „Plattdüütsch leevt“, eine Gemeinschaftsveranstaltung von Orts- und Verkehrsverein Schönemoor sowie Kameradschaftsbund Schönemoor im Gasthaus Logemann, hatte am Freitagabend wieder „magnetische Wirkung“. Anni Schlüter, Gerhardt Wöhlke, Henni Ehlers und Hillard Bley griffen diesmal zum Mikro – und brachten den Saal mit witzigen Geschichten über das Zäpfchen „Hämorrhoidenschreck“ oder gereimten Erlebnissen von der Tankstelle zum Lachen. Helmut Otte moderierte, wie gewohnt mit dem Schalk im Nacken, Fred Molde bat mit dem Akkorden zum Mitsingen. Ihrem allerersten öffentlichen Auftritt fieberte an diesem Abend eine 13-Jährige aus Heide entgegen: Kim-Alina Ehlers zeigte, dass auch sie die „Quetschkommode“ beherrscht.

Plattdüütsche Sprechakzente wurden am Sonntag auch auf Gut Hohenböken gesetzt. Vom Freizeitheim aus ging es zur letzten Landpartie des Jahres. Gästeführerin Lisa Dirks (ovales Bild oben, links) führte die Teilnehmer auf etwa vier Kilometern durch das Dorf und über das Gut, welches ursprünglich der größte Hof in der Gemeinde war. Passend zum Ambiente erläuterte die Gästeführerin mit plattdeutschen Einschüben auch die Geschichte des Gutes sowie seine zahlreichen Besitzerwechsel. „Es sind viele Interessierte gekommen und das ist toll“, freute sich Dirks. Auch vom Nebel ließen sich die Wanderer nicht abschrecken. Gespannt folgten und lauschten die etwa 40 Wanderer Dirks’ Geschichten. Pausiert wurde schließlich auf dem Dorfplatz, neben dem neuen Backhaus, in dem der Ofen bereits angeheizt wurde.

Ums Wandern ging es auch den Wanderwarten in Schlutter. Zur Arbeitstagung hatte der Turnkreis Oldenburg-Land am Sonntag ins Heimatmuseum Vosteen in Schlutter eingeladen. Auf dem Programm standen unter anderem die Besprechung des diesjährigen Kreiswandertages und die Planung des nächsten sowie die Vorstellung neuer Gruppen. Seit über 30 Jahren gehört das Wandern zum Leben des Turnkreises, der als Kreisverband 50 Mitgliedervereine umfasst, dazu. „Nur wenige Vereine haben Wandergruppen“, bedauerte Henning Dunkhase (ovales Bild unten, 4. von links) Wanderwart des Turnkreises Oldenburg-Land. Die Vereine haben zudem Nachwuchssorgen. „Junge Leute wandern heute weniger. Wir würden uns sehr über Nachwuchs freuen“, betonte der Wanderwart. Dennoch reiße das Interesse am Wandern nicht ab, so waren es in diesem Jahr am Kreiswandertag etwa 150 Wanderer, die beim Hof Hoyerswege an den Start gingen, erklärte Herbert Schröder (rechts), Wanderwart des TSV-Hoyerswege. „Dieser kleine Verein, der etwa 80 Mitglieder zählt, stellte am Kreiswandertag mit einer Radtour viel auf die Beine“, lobte Dunkhase.

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