KIRCHHATTEN Das 30-jährige Bestehen des Beirates für Senioren und Behinderte in der Gemeinde Hatten wurde am Montag im Rathaus in Kirchhatten gefeiert. Der Vorsitzende des Beirates, Herbert Lueken, Bürgermeisterin Elke Szepanski und der Festredner Dr. Christoph Steinbach, Vorsitzender des Landesseniorenrates Niedersachsen, betonten die Weitsicht der damaligen Gründer, die für ihre Zeit eine Pionierleistung erbracht hatten.

Das Wort demografischer Wandel sei 1981 noch nicht in aller Munde gewesen, erinnerte Szepanski. Lueken betonte, der Beirat sei das erste Gremium dieser Art im Kreis gewesen, Steinbach ergänzte, sogar in ganz Niedersachsen habe es damals kaum Vergleichbares gegeben.

Zwei Gründungsväter, der damalige Bürgermeister Eilert Tantzen, der als Wegbereiter des Beirates gilt, und Gründungsmitglied Helmut Rotermund, nahmen neben Beiratsmitgliedern und Vertretern von Rat und Verwaltung an der Feierstunde teil. Rotermund wurde von Szepanski und Lueken besonders ausgezeichnet. Er gehört dem Beirat, in dem er zahlreiche Funktionen hatte, bis heute an und vertritt ihn im Sozial- Ordnungs- und Jugendausschuss. Herbert Lueken dankte außerdem Antje Gadeberg, die seit 21 Jahren die Geschäftsführung für den Beirat übernimmt.

Christoph Steinbach, der von seiner Stellvertreterin, Helge Kahnert aus Edewecht begleitet wurde, betonte in seinem Beitrag die Bedeutung von Senioren- und Behindertenbeiräten für die Lokalpolitik: „Ein Ratsherr ist für diese Themen nicht automatisch qualifiziert, weil er über 60 Jahre alt ist. Wenn er nicht gehbehindert ist, kann er die Barriere nicht ermessen, die ein Bordstein bedeuten kann.“ Wie viele Gruppen in der Gesellschaft wollten sich auch die Senioren heute mehr als früher einbringen und gäben sich nicht mit jeder Entscheidung der Politik zufrieden, führte Steinbach weiter aus.

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Viele Aufgaben warten auch in Zukunft auf den Beirat, gleich ob es darum geht, die ärztliche Versorgung zu sichern, Barrieren abzubauen oder Wegweiser und Ratgeber auszuarbeiten oder den alljährlichen Höhepunkt zu organisieren, die Jahresfahrt an der bis zu 250 Personen teilnehmen.

Die Feierstunde, die von der Bremer Schauspielerin Karin Hölscher mit platt- und hochdeutschen Texten aufgelockert wurde, endete mit einem Imbiss im Foyer des Rathauses.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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