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WILDESHAUSEN WILDESHAUSEN/MAB - Viele Wildeshauser wohnen schon lange in der Huntestadt oder sind hier sogar aufgewachsen – aber in der Geschichte der ältesten Stadt im Oldenburger Land kennen sich deshalb längst nicht alle aus. Und so nutzten am Sonnabend nicht nur Touristen das kostenlose Angebot des Verkehrsvereins, an einer historischen Stadtführung teilzunehmen. Anlass dieser Aktion war das zehnjährige Bestehen der Wildeshauser Gästeführungen.

„Eigentlich hatten wir das immer schon mal machen wollen, und dann lasen wir davon in der Zeitung“, erzählte die Wildeshauserin Jutta Heuermann, die mit Mutter und Schwester gekommen war. 20 Personen hatten sich zu einer Stadtführung, zehn für eine Führung durch die Alexanderkirche angemeldet. Für den „Wildeshauser Meisterbrief“ und das Druckereimuseum fanden sich jedoch keine Interessenten, so dass diese Angebote gestrichen wurden.

Während Karola Müller, eine von 18 Wildeshauser Gästeführern, die Kirchenführung übernahm, machte Christa Plate den historischen Gang durch die Stadt. Start der 90-minütigen Rundtour war der Marktplatz. Auf dem Weg zur alten Pumpe am „Swienemarkt“ hielt Christa Plate zunächst am Büro der Grundstücks-Erschließungs-Gesellschaft (GEG). „Wenn Sie mal nach Wildeshausen ziehen wollen, können sie dort ein Grundstück kaufen“, machte die findige Ratsfrau Werbung für den Wohnort Wildeshausen.

Herbert und Marga Klug wollen zwar in Ganderkesee wohnen bleiben, kommen aber oft zum Bummeln nach Wildeshausen: „Wir kaufen sogar unsere Autos hier.“ Eine Stadtführung hatten sie hier allerdings noch nie mitgemacht.

Während sich die Gruppe an der St.-Peter-Kirche vorbei zum Burgberg bewegte, zeigte sich Helma Sack aus Osnabrück begeistert vom Wildeshauser Stadtbild: „Der Ort macht einen sehr netten und sauberen Eindruck. Vor allem die Pflasterung in der Innenstadt gefällt mir.“ Hierhin würde die Rentnerin gerne eine Seniorengruppe aus ihrem Sportverein führen, für die sie jedes Jahr zwei Ausflüge organisiert. Aus dem Internet hatte die Besucherin von der kostenlosen Stadtführung erfahren und war dafür eigens aus Osnabrück angereist.

Zu Fuß ging es weiter über die „Hochzeitsbrücke“ zur geschichtsträchtigen Alexanderkirche. Seinen würdigen Abschluss fand die Führung im historischen Rathaus. „Ich würde jetzt auch noch gerne die Umgebung von Wildeshausen kennen lernen“, war Helma Sack am Ende auf den Geschmack gekommen.

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