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WüSTING Das Leben lauert gerade für die Kleinen oft voller Gefahren. Die Liste all dessen, was passieren kann, scheint unendlich – vom Bienenstich über Bisswunden zu Elektrounfällen. Wichtig ist, im Notfall kühlen Kopf zu bewahren und Erste Hilfe zu leisten. „Nur wer nichts tut, macht etwas verkehrt“, sagt DRK-Ausbilderin Talea Smid. Wie man in solchen Situationen reagiert, vermittelt sie derzeit in einem Kursus „Erste Hilfe an Säuglingen und Kleinkindern“, der sich über vier Abende erstreckt und vom Miniclub der evangelischen Kirchengemeinde Holle-Wüsting angeboten wird.

Nachdem sie bereits gelernt haben, wie bewusstlose Patienten in eine stabile Seitenlage gebracht werden, übten Anja Braje, Philipp von Kaldenberg, Jaqueline Mettin, Elke Addicks-Wichmann und Tanja Claußen am Dienstagabend anhand von Puppen Techniken der Atemspende und der Wiederbelebung.

Bei der Beatmung darf in den kleinen Körper „nicht hineingepustet werden wie in einen Luftballon“, mahnt Talea Smid. „Bei Säuglingen sollte das Luftvolumen ein Schnapsglas füllen, bei Kleinkindern ein Charly-Glas“, rät die Ausbilderin.

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Bei Babys erfolgt die Atemspende gleichzeitig in Nase und Mund, bei Kleinkindern hält man die Nase zu und beatmet durch den Mund. Nach zwei Versuchen wird gehorcht, ob die Atmung eingesetzt hat. Wenn nicht, geht man zur Herzdruckmassage über. „Bei Säuglingen denkt ihr euch eine Linie zwischen den Brustwarzen, setzt drei Finger auf, hebt den Zeigefinger an und massiert weich und gleichmäßig mit Mittel- und Ringfinger“, weist Talea Smid die jungen Eltern an. Auf fünf Massagestöße folgt eine Atemspende. Bei Kleinkindern stützt sich der Ersthelfer mit einer Hand ab und nimmt die Herzdruckmassage mit dem Handballen der anderen Hand vor.

Beim nächsten Mal lernen die Eltern, wie man Verbrennungen begegnet und wie Verbände richtig angelegt werden. Die Teilnehmer verlassen das Gemeindehaus mit dem guten Gefühl, für bedrohliche Situationen besser gewappnet zu sein.

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