ASTRUP /WARDENBURG Die Astruper Brücke zwischen Wardenburg und Sandkrug ist ein gern und häufig genutzter Umschlagplatz für Kanutouristen. Gerade während der Sommerzeit herrscht auf der kleinen Fläche an der Hunte dichtes Gedränge. Ein- und ausfahrende Autos mit Bootsanhängern sowie Fußgänger, die die Sandkruger Straße (K 235) überqueren, müssen sich mit dem Autoverkehr der stark frequentierten Kreisstraße arrangieren.

„Wir brauchen hier dringend mehr Sicherheit“, betont Jochen Eck stellvertretend für den Bundesverband Kanutourismus. Eine Idee, wie die Situation zu entschärfen wäre, hat der Inhaber von Yeti-Sport am Mittwoch dem 1. Kreisrat Rolf Eilers, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Hunte-Wasseracht Klaus Kiesekamp und Mitgliedern der FDP-Kreistagsfraktion vorgestellt. „Wenn der Einstieg in die Hunte für die Kanuten 100 bis 200 Meter weiter flussabwärts läge und sich dort hinter dem Deich auch ein Parkplatz befände, sehe die Lage an der Straße viel entspannter aus“, meint Eck. Erste Gespräche mit dem Wardenburger Landwirt, dessen Flächen als Parkplatz in Frage kämen, hat der Kanuveranstalter bereits geführt.

Die FDP-Kreistagsfraktion unterstützt diesen Lösungsvorschlag. „Wir wollen das im Landkreis mit Erfolg bestehende Konzept, das Naturschutz und Tourismus vereint, fortführen. Ein Versetzen des Einstiegs in die Hunte ist die ideale Lösung“, sagt Nils-Christian Heins (Hatten). Einen entsprechenden Antrag werde die FDP noch heute auf den Weg bringen, kündigt Fraktionsvorsitzender Ernst-August Bode an. Allerdings sei Voraussetzung für die Lösung, dass im Gegenzug der jetzige Einstieg geschlossen werde. „Wir wollen eine komplette Verlagerung, keine Verteilung auf zwei Standorte.“

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1. Kreisrat Rolf Eilers betonte auf dem Ortstermin, dass er die Chancen einer „unbürokratischen Lösung“ für gut halte. Selbst EU-Fördermittel für die Anlage einer neuen Einstiegszone seien denkbar. Auch Klaus Kiesekamp, stellvertretender Geschäftsführer der Hunte-Wasseracht, sieht keine unüberwindlichen Probleme. Vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstandes könne über die Querung des Huntedeiches für Kanutouristen geredet werden.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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