GANDERKESEE Aufgrund der wachsenden Zahl von Biogas-Anlagen, aber auch wegen des anhaltenden generellen Strukturwandels in der Landwirtschaft ist die Anlieferung von Getreide rückläufig. Diese Entwicklung konnte jedoch durch den Ausbau technischer Dienstleistungen kompensiert werden, Hugo Lohmann, Geschäftsführer der vor zwei Jahren durch Fusion entstandenen Raiffeisen-Warengenossenschaft Hunte-Weser, zeigte sich mit der bisherigen Entwicklung zufrieden. Auch die Einzelhandelssparte trage beständig zur wirtschaftlichen Konsolidierung bei, sagte Lohmann am Montagnachmittag im Gespräch mit Vertretern der CDU-Fraktion in dem vor gut einem Jahr an der Westtangente eröffneten Raiffeisenmarkt. Durch die Schließung des Marktes in Schierbrok seien zwar einige Kunden verloren gegangen, aber der Neubau in Ganderkesee habe deutlich mehr neue Kunden gebracht, bilanzierte der Geschäftsführer der Genossenschaft, die zu den fünf größten im Weser-Ems-Gebiet zählt.

Das Unternehmen hat zehn Betriebsstellen in der südlichen Wesermarsch und im Landkreis Oldenburg, beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Sitz der Zentrale ist Ganderkesee. „Wir sind in die Mitte unseres Geschäftsgebietes gezogen“, sagte Lohmann.

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Etwa 275 bis 300 Landwirte liefern Getreide an. Die Annahmekapazität liegt bei 150 Tonnen pro Stunde. Im Privatkundenbereich ist der Handel als Fachmarkt für Haus, Tier und Garten aufgestellt. In absehbarer Zeit wird es dort auch eine Diesel-Tankstelle geben. Die Genehmigung dafür liegt bereits vor.

Um sich qualifizierten Nachwuchs zu sichern, wird ausgebildet: Einzelhandels-, Groß- und Außenhandelskaufleute sowie Landmaschinenmechaniker können bei der Genossenschaft das berufliche Rüstzeug erwerben. Ab August nächsten Jahres werden zudem Industriemechatroniker in der Landwirtschaft ausgebildet. Alle Azubis haben vorher mindestens ein Praktikum im Betrieb absolviert. „Damit haben sowohl wir als auch die jungen Leute gute Erfahrungen gemacht“, unterstrich Lohmann.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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