Tungeln Ein Jahr Schonfrist bei der Neuausrichtung für seine Zukunft hat der Ortsverein Tungeln auf der Jahreshauptversammlung bekommen. Nachdem drohte, dass der Verein im April 2013 mangels Unterstützern aufgelöst werden muss, haben sich nun fünf Bürger aus dem Ort für eine Mitarbeit im Vorstand des Ortsvereins entschieden.

Dies hat bereits eine personelle Veränderung zur Folge: Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Hinrich Raske trat zurück. Oliver Reschka, eines der neuen Gesichter im Ortsverein, wird vorerst diese Position übernehmen. Besonders erfreulich für die Tungeler: der 14-jährige Justin Schröder will sich künftig um die Belange der Jugendlichen kümmern. Erfahrungen in der Vereinsarbeit hat er schon bei den Pfadfindern des Stammes Parzival gesammelt. „Ich möchte vor allem meine Kontakte nutzen und die Jugendlichen für den Ortsverein mehr interessieren. Außerdem Freunde in meinem Alter ansprechen, hier aktiv zu werden“, hat sich Justin Schröder vorgenommen.

Weitere Bürger, die sich im Ortsverein engagieren möchten, sind Jens Röbken, Ingo Schmidt und Birgit Dannemann-Punke. Für die 1. Vorsitzende Alke Kruse ist das die Voraussetzung, ihre Arbeit als 1. Vorsitzende für ein Jahr zu verlängern. Das gleiche gilt für die Vorstandsmitglieder Udo Kruse (Kassenwart) und Anke Twiestmeyer (Schriftführerin).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der Tungeler Ratsherr Detlef Sonnenberg, der ebenfalls an der Sitzung teilnahm, freut sich über den Zuspruch und sieht optimistisch in die Zukunft, nun, da die Auflösung des Ortsvereins fürs erste abgewendet worden ist.

Den Beteiligten an der Versammlung ist klar, dass bislang nur ein Aufschub erreicht worden ist. Doch damit ist es nicht getan. Neue Strukturen müssen geschaffen werden, um den Verein dauerhaft wiederzubeleben. „Es müssen noch mehr aus unserem Ort mitmachen, wir alleine werden es nicht reißen können“, weiß der neue stellvertretende Vorsitzende Oliver Reschka. Der Vorstand will sich vor allem um eine engere Kooperationen mit dem Sportverein Tungeln, den Pfadfindern und dem Kindergarten bemühen. „Nur gemeinsam sind wir stark“, so lautet der abschließende Kommentar von Reschka.

Eine organisatorische Neuerung gibt es schon: Künftig sollen die Mitglieder mit einem elektronischen Nachrichtendienst über die Vorhaben des Vorstands informiert werden. Damit das auch klappt, werden alle Mitglieder gebeten, ihre Email-Adressen an ortsvereintungeln@ewetel.net zu senden.

Trotz der erfreulichen Entwicklung ist der Ortsverein noch nicht völlig auf der sicheren Seite. Vereinbart wurde, dass die neuen Mitglieder sich im geschäftsführenden Gremium einbringen, doch wenn sich bis in einem Jahr nichts Grundsätzliches getan hat, dann könnte mit dem Ortsverein definitiv Schluss sein. Bis dahin gibt es auf jeden Fall zwei weitere Veranstaltungen. Am Sonnabend, 19. Oktober, findet das Herbstcafé im Tungeler Krug statt und am Sonnabend, 30. November, das traditionelle Mühlenfest.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.