HARPSTEDT Die Mitgliedsbeiträge werden zwischen zehn und 20 Prozent angehoben. Die Anpassung erfolgte einstimmig.

Von Frank Jacob HARPSTEDT - Bei der Jahreshauptversammlung des Harpstedter Turnerbundes (HTB) kann es durchaus sportlich zugehen. Zumindest dann, wenn wie am Freitagabend im „Stadtgespräch“, über eine modernere Satzung (die NWZ berichtete) abgestimmt wird. Für jeden der 38 Paragraphen musste nämlich einzeln per Handzeichen votiert werden. Wahlleiter Horst Hackfeld sorgte für ein zügiges Vorgehen, Nachfragen oder Unstimmigkeiten gab es nur vereinzelt. Einzige Änderung gegenüber dem vorgestellten Entwurf: Im Falle einer Auflösung des Vereins soll das Vermögen des HTB nicht der Samtgemeinde Harpstedt, sondern dem Flecken Harpstedt oder dessen Rechtsnachfolger zufallen.

Obwohl es sich laut Dräger immer um ein „brisantes Thema“ handele, gab es von der Versammlung keine Stimmen gegen eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge, die zuletzt vor 13 Jahren angehoben worden waren. Die Erhöhung liege zwischen zehn und zwanzig Prozent, so Dräger und bedeute für den HTB zusätzliche Einnahmen in Höhe von 9000 Euro jährlich.

Bei den Einzelbeiträgen stellen sich die Veränderungen pro Jahr wie folgt dar: Erwachsene 75 Euro (vorher 62 Euro), Kinder und Jugendliche 50 Euro (41 Euro). Ehepaare mit einem Kind zahlen künftig 140 Euro (123 Euro), Ehepaare mit zwei Kindern 155 Euro (128 Euro). Alleinerziehende mit einem Kind kostet der Jahresbeitrag nun 110 Euro, mit zweien oder mehr Kindern 130 Euro. Zuvor zahlten Alleinerziehende mit Kindern pauschal 123 Euro. Passive Mitglieder zahlen weiterhin 26 Euro jährlich.

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Die Erhöhung sei notwendig, um eine „kontinuierliche Weiterarbeit“ zu ermöglichen, so Dräger. Geschäftsführer Weinert, der in Vertretung von Margret Hauk den Kassenbericht vorgestellt hatte, trug vor, dass sich das Geschäftsergebnis nach Abzug der Abschreibungen auf 285 Euro belaufe.

Kritische Stimmen gab es aus der Fußballsparte, deren Leiter Dieter Bunzel auf den miserablen Zustand der Sportplätze aufmerksam machte. Keinen Protest gab es bei der Entlastung der Vorstandes für das Geschäftsjahr 2005, die aufgrund der Turbulenzen im Vorjahr ausgeblieben war.

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