Dötlingen /Wildeshausen Auch in 2012 hat die Volksbank Wildeshauser Geest eG erneut ihre Bilanzsumme steigern können: um 4,4 Prozent auf nunmehr 382,053 Millionen Euro. Das schlug sich auch beim Jahresüberschuss nieder, der um 26 000 Euro auf nunmehr 614 000 Euro anwuchs. „Das Geschäftsjahr 2012 war wieder erfolgreich, denn wir können auf gute Wachstumszahlen zurückblicken“, so die Vorstände Frank Ostertag und Jürgen Poppe in ihrem Bericht für die Vertreterversammlung am Dienstagabend im Schützenhof Unter den Linden in Dötlingen. Die Mitglieder erhalten daher neben der Dividende von 5,25 Prozent wie im Jahr zuvor erneut einen Bonus von einem Prozent, so der Beschluss. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet.

„Die Volksbank ist gut aufgestellt und wirtschaftlich kerngesund“, so Ostertag und Poppe. Antrieb des Wachstums war zum wiederholten Male das Kundenkreditgeschäft, das um rund neun Millionen Euro gesteigert werden konnte. Hier spielen die Darlehen zu Finanzierung von regenerativen Energien (Photovoltaik, Solar und Biogas) eine besonderen Rolle, merkte Ostertag an. 2012 erfolgte die Gründung der VR Energieprojekte Wildeshauser Geest.

Bei den Kundeneinlagen gab es 2012 einen Trend zu den Sichteinlagen. Dort hätten die Kunden ihr Geld kurzfristig geparkt, da sie mit einem Zinsanstieg gerechnet hätten. Ostertag sieht dafür allerdings kaum Anzeichen, außer es käme zu gravierenden unerwarteten Ereignisse in der Weltwirtschaft. Er rechnet vielmehr weiter mit dem historischen niedrigen Zinsniveau,

Aktuell sei daher inzwischen eine breitere Steuerung der Vermögen zu beobachten, so auch in Aktien. Zudem flößen erhebliche Mittel in Investitionen, so dass das Ba-Haupt- und -Nebengewerbe erfreulich viel zu tun habe. Die Ausgaben werden oft aus Mitteln finanziert, die sonst auf dem Sparbuch gelassen worden seien, so Poppe.

Im „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ 2012 gelang der Volksbank ein erheblicher Anstieg bei den Mitgliederzahlen um 1100. Damit gewann sie den Titel „Bank des Jahres“ in Weser-Ems und verfehlte ihn auf Bundesebene nur knapp. Aktuell kommt sie auf 9761 Mitglieder.

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Ein Wermutstropfen im „tollen Jahr“, so Poppe: Die gesetzlichen Vorgaben würden immer mehr und verursachten einen unverhältnismäßigen Bürokratieaufwand. Gedacht für die großen systemrelevanten Banken in Europa, treffen sie auch die Volksbank vor Ort. Bei den wachsenden Ansprüchen von „Basel III“ zum Eigenkapital zeigte sich Poppe optimistisch: „Für uns kein Problem.“

Im Aufsichtsrat wurden Dr. Henning Behrens und Peter Bode bestätigt.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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