Fünf Monate nach der Projektwoche des Gymnasiums Wildeshausen ist von dem damals erwirtschafteten Erlös in Höhe von 3100 Euro € eine runde Tischtennisplatte für den Pausenhof gekauft worden. „Als erstes haben wir im Oktober die Schüler, aber auch Eltern und Lehrer interviewt, was benötigt beziehungsweise gewünscht wird“, berichtet Birgit Heidenreich vom Schulelternrats-Vorstand. Schnell wurde klar: Es sollte eine runde Tischtennisplatte für das beliebte Pausenspiel „Affentennis“ sein. Gesagt – getan! „Wir freuen uns sehr, dass die Platte gleich, nachdem sie vom Laster abgeladen wurde, mit solch riesiger Begeisterung von den Schülern genutzt wurde“, freut sich auch der Schulleiter Ralf Schirakowski über den nagelneuen Pausen-Zeitvertreib auf dem Schulhof. Die Mitglieder des Schulelternrats nutzten die Gelegenheit, sich bei allen Mitwirkenden zu bedanken.

Drei Auszubildende aus Wildeshausen sind Spitze – zumindest wenn es nach der Wertung des „Azubi-Oskars“ geht, den die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems vergeben. Die Auszubildenden der Volksbank Wildeshauser Geest landeten mit ihrem Projekt „Verkaufsförderung des VR-Gewinnsparens“ auf Platz 3. Das Wildeshauser Team bestand aus Niklas Woltjen, Anastasia Lang und Marlena Thamm. Die Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken hatte die Auszubildenden der 60 Mitgliedsbanken in Weser-Ems aufgerufen, ihre Projekte und Maßnahmen, die im Laufe des vergangenen Jahres durchgeführt wurden, zu präsentieren. Gewinner des diesjährigen „Azubi-Oskars“ ist das Azubi-Team der Raiffeisen-Volksbank Aurich mit dem Projekt „RVB Regional und Digital – Digitalisierungscoaching der Mitarbeiter“. Auf Platz 2 landeten die Auszubildenden der Grafschafter Volksbank, Nordhorn, mit dem Projekt „Regionalversammlung 2.0.“

Die genossenschaftliche Idee, die sich insbesondere durch die Mitgliederorientierung auszeichnet, erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit, heißt es in der Mitteilung der Volksbank zum Wettbewerb. Dass Genossenschaftsbanken basisdemokratisch agieren und moderne Unternehmen seien, würden die Ergebnisse des Wettbewerbes für die Auszubildenden der Genossenschaftsbanken zeigen.

Die verantwortungsvolle Rolle des Journalisten, die zunehmende Bedeutung der sozialen Medien und der Umgang mit sogenannten Fake-News standen im Mittelpunkt eines Vortrags von Stefan Idel, Redaktionsleiter der Nordwest-Zeitung in Wildeshausen, vor der Kreisvereinigung der Senioren-Union im Landkreis Oldenburg. Er erklärte auch die Möglichkeiten, die NWZ  auf dem Tablet-Computer oder dem Smartphone zu lesen, stellte das digitale Archiv vor und ging auf das bereichsübergreifende Innovationsmanagement des Medien-Unternehmens ein. Die langjährigen CDU-Mitglieder diskutierten ausführlich die Berichterstattung im Landkreis. Einige Vertreter der Senioren-Union warnten davor, zu viele Anglizismen in der Zeitung zu nutzen. „Bitte schreiben Sie weiterhin gutes Deutsch“, so Ursula Sachse aus Stenum. Günter Reise, Vorsitzender der Senioren-Union im Landkreis, würdigte die Arbeit der NWZ  bei der Aufdeckung der Klinikmorde in Delmenhorst und in Oldenburg.

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Topmodern ist inzwischen auch die Außenwerbung der NWZ -Geschäftsstelle an der Westerstraße in Wildeshausen. Anstelle der alten 400-Watt-Lampen reichen (dank der LED-Technik) nun 80 Watt aus, um die Reklame zu beleuchten. Das senkt auch die Stromkosten.

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